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Abschied nach zehn Jahren

Alexander Paasch verlässt SWMH Gruppe

Alexander Paasch (links im Bild) verlässt SWMH Gruppe. Christian Wegner (rechts im Bild) führt die Geschäftsführung weiter

Alexander Paasch (links im Bild) verlässt die Südwestdeutschen Medienholding. Christian Wegner führt die Geschäftsführung der SWMH-Gruppe weiter. Foto: Julian Baumann

Alexander Paasch, CFO der SWMH Gruppe, wird seine Geschäftsführungen bei der
Südwestdeutschen Medienholding (SWMH) zum 30. April 2022 niederlegen und sich neuen Herausforderungen außerhalb der Gruppe widmen. Das gab das Unternehmen am Montag bekannt.

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Zu seinen besonderen Erfolgen bei der SWMH hätten die jederzeitige Sicherstellung einer langfristigen und soliden Finanzierung und der Aufbau eines modernen Shared-Service-Centers gehört, heißt es in einer entsprechenden Mitteilung. Weitere Schwerpunkte stellten die Digitalisierung des Geschäftsmodells sowie die Umsetzung zahlreicher Effizienzprogramme dar. Christian Wegner, der nach dem Abgang von Stefan Hilscher in die Rente zum 1. Januar 2022 die Geschäftsführung der Süddeutschen Zeitung komplett übernommen hatte, wird die Geschäftsführung der Südwestdeutschen Medienholding GmbH fortführen. Die gesamt kaufmännische Leitung verantwortet jetzt Dominik Rapp, bislang Leiter des Controllings der SWMH.

Alexander Paasch verbrachte einen wesentlichen Teil seiner Karriere in leitenden Funktionen innerhalb des Pharmahandelskonzerns Celesio, zuletzt als Mitglied des erweiterten Vorstands der Celesio AG. Im April 2012 wechselte er zur SWMH Gruppe.

Die SWMH ist eines der größten Medienhäuser Deutschlands mit Hauptsitz in Stuttgart. Neben der „Süddeutschen Zeitung“, den „Stuttgarter Nachrichten“ und Lokalblättern wie der „Fellbacher Zeitung“ sind zahlreiche Fachinformationstitel und Anzeigenblätter Teil der SWMH. Außerdem betreibt die SWMH Druckereien, Post- und Logistikunternehmen sowie viele weitere Unternehmen, die im Umfeld des Verlagsgeschäfts tätig sind. Für das Geschäftsjahr 2019 verzeichnete das Medienunternehmen eine schlechte Bilanz (MEEDIA berichtete): So verzeichnete der Konzern Umsatzerlöse in Höhe von 922,7 Millionen Euro und lag damit, trotz Zukäufen, um 21,6 Millionen Euro unter dem Vorjahr 2018.

amx

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