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Fragebogen

Mein Job ist es, nicht unersetzlich zu werden

Eva Obermaier

Eva Obermaier - Foto: Eva Obermaier

Was tun Branchenpersönlichkeiten eigentlich nach Feierabend? Wofür geben sie gerne Geld aus und sind sie für Netflix oder doch für Fitness? Wir haben bei Eva Obermaier nachgefragt, sie ist Head of Marketing bei PayFit Deutschland.

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Wie lange brauchen Sie vom Büro nach Hause?

Ich arbeite momentan meist im Home-Office, was für mich großartig ist. Dennoch treffe ich sehr gerne Kolleg:innen in unserem Büro am Paul-Linke-Ufer, da bin ich dann etwa 40 Minuten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs – oder im Sommer 30 Minuten mit dem Rad.

Was tun Sie auf dem Heimweg?

Wenn ich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bin, höre ich sehr gerne Podcasts wie jene von Freakonomics, Pivot oder OMR. Auf dem Rad genieße ich das reine Radfahren ohne Ablenkungen.

Was ist für Ihre Work-Life-Balance unersetzlich?

Zunächst ist mir besonders wichtig, dass ich meine Arbeit gerne mache. Als Ausgleich zur Arbeit vor dem Bildschirm lese ich gerne, gehe klettern oder genieße es, Brettspiele oder Karten mit Freunden und Familie zu spielen.

Und für wen sind Sie unersetzlich?

Mein Job ist es eben, nicht unersetzlich zu werden, indem ich mein Team und unsere Prozesse optimal vorbereite und aufsetze.

Wann waren Sie das letzte Mal richtig spontan?

Die ehrliche, aber vielleicht etwas langweilige Antwort: Ich habe gerne einen Plan und freue mich, wenn ich gemeinsam mit meinem Team unsere Ziele erreiche. Da PayFit sehr stark wächst, muss ich neben einem guten Plan auch täglich neue Herausforderungen meistern. Da ist eine gute Portion Spontanität sehr hilfreich. 

Und was bremst Sie leider immer wieder aus?

Wenn ich zu viele Projekte gleichzeitig starte und da zu ehrgeizig bin. Das bremst mich aus, aber dann gilt es schnell zu lernen und sich auf die Dinge zu fokussieren, die besonders wichtig sind.

Wohin träumen Sie sich in die Ferne?

Ich bin ursprünglich aus Österreich, hier in Berlin fehlen mir manchmal die Berge.

Haben Sie einen guten Film- oder Serien-Tipp für uns?

Ich habe vor Kurzem endlich „Sopranos“ gesehen und für großartig befunden! Für wen das nichts Neues ist, dem empfehle ich unbedingt „Yellowjackets“.

Das ist Eva Obermaier

Die gebürtige Österreicherin Eva Obermaier hat in ihrem LinkedIn-Profil eine spannende Station als Beginn ihrer beruflichen Laufbahn markiert: Sie war Volunteer bei den Olympischen Jugend-Winterspielen in Innsbruck 2012.

Von dort ging es nach London zum Studium und gleichzeitig startete sie beim Visitenkarten-Startup Moo.com durch. Der nächste Arbeitgeber war GoCardless. Das hat nichts mit Visitenkarten zu tun, sondern mit Kreditkarten. GoCardless ist Finanzdienstleister.

Im Sommer 2019 wechselte Eva nach Berlin. Dort leitet sie seitdem das Marketing von PayFit, dem Startup für digitale Lohnabrechnung. 

Ihr Lieblingsbuch heißt …

Seit meiner Kindheit liebe ich “Momo” von Michael Ende. Die Kernaussage dieses Buches ist gerade in heutigen Zeiten relevanter denn je.

Ihr Lieblingsrestaurant heißt …

Da kann ich mich niemals auf eines festlegen. Wir sind in Berlin mit vielen tollen Restaurants gesegnet.

Fankurve oder Theatersaal?

Konzertvenue!

Von der Stange oder nach Maß?

Nach Maß wäre jetzt übertrieben, ich achte aber sehr darauf, mein Geld nur für nachhaltige, zeitlose Kleidung auszugeben. Und da auch nur, wenn es nötig ist.

Wofür geben Sie gerne Geld aus?

Bücher und guten Kaffee.

Und was gehört zu Ihren Guilty Pleasures?

Österreichische Mehlspeisen.

Der Sinn des Lebens ist …

Den muss jeder für sich selbst finden.

Und irgendwann werden Sie ganz sicher …

Italienisch lernen.


Mit österreichischen Mehlspeisen macht man sich doch nicht schuldig, oder? Schreiben Sie uns gerne an feierabendmacher@meedia.de

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