Anzeige

Streaming-Plattformen

Discovery+ und HBO Max sollen zusammengeführt werden

Foto: AT&T

Aus zwei wird eins: Die Streaming-Plattformen HBO Max und Discovery+ sollen verschmelzen. In einem ersten Schritt werden beide Dienste von Warner Bros. Discovery zunächst gebündelt. Erste Details wurden nun auf einer Konferenz kommuniziert.

Anzeige

Erstmals hat ein künftiger Warner Bros. Discovery-Manager entsprechende Gedankenspiele konkretisiert. Auf der 30th Annual Media, Internet & Telecom Conference der Deutschen Bank erklärte Discovery-Finanzvorstand Gunnar Wiedenfels, dass Discovery Vorbereitungen treffe, um die beiden Streaming-Dienste zu kombinieren und sowohl Tarife mit und ohne Werbung anzubieten.

„Einer der wichtigsten Punkte dabei ist, dass wir an ein kombiniertes Produkt im Gegensatz zu einem Paket glauben. Wir glauben, dass die Breite und Tiefe dieses Inhaltsangebots einen phänomenalen Mehrwert für den Verbraucher darstellen wird“, so Wiedenfels, der auch CFO des fusionierten Unternehmens Warner Bros. Discovery sein wird. Bevor HBO Max und Discovery jedoch zusammengeführt würden, so Wiedenfels, sei der erste Schritt eine Form von Bündelung, also das Angebot, beide Dienste zu einem Preis abonnieren zu können. Denn klar sei, dass es eine Weile dauern werde, bis eine Zusammenführung beider Dienste technisch umgesetzt werden kann.

So ergänzen sich die Inhalte von HBO Max und Discovery+

Dass die Inhalte beider Portale komplementär gedacht werden müssen, steht für Wiedenfels außer Frage: „Die Kombination könnte nicht sinnvoller sein als das, was wir hier tun“, sagte Wiedenfels. „Wir haben HBO Max mit einer Premium-Positionierung, die eher auf Männer ausgerichtet ist, und dann haben wir die Frauen-Positionierung auf der Discovery-Seite. Wir haben das tägliche Engagement, das die Leute bei Discovery genießen, im Gegensatz zum ereignisorientierten Charakter der HBO Max-Inhalte.“

Laut Wiedenfels wird der 43 Milliarden Dollar schwere Deal zwischen Discovery und WarnerMedia nach der erfolgten Zustimmung der Discovery-Aktionäre am 11. März zu Beginn des zweiten Quartals abgeschlossen sein. Brancheninsider vermuten, dass die Umsetzung bereits zwischen Mitte/Ende April erfolgen wird.

Der Artikel erschien zunächst bei unserer Schwester-Marke „Blickpunkt: Film“.

Anzeige