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Fitness-Firma

Peloton streicht Jobs, CEO John Foley gibt Posten ab

Peloton Aufmacher

Wenn der Premium-Markt gesättigt ist, wer kauft dann die hochwertigen Peloton-Bikes? – Foto: Imago / Levine Roberts

Erst großer Gewinner in der Pandemie, nun im Krisenmodus: Peloton reagiert auf die Entwicklungen der vergangenen Monate und will 2.800 Stellen streichen. Auch wird es an der Firmenspitze einen Wechsel geben, wie das „Wall Street Journal“ berichtete.

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Der Fitnessgeräte-Spezialist Peloton will mit einem Chefwechsel und Sparmaßnahmen aus seiner Krise kommen. Peloton wolle mit 2.800 Jobs rund ein Fünftel der Arbeitsplätze streichen und stoppe den Bau einer Fabrik, berichtete das „Wall Street Journal“ am Dienstag unter Berufung auf das Unternehmen.

Mitgründer John Foley sagte dem Blatt zudem, dass er den Chefposten aufgeben wolle. Den Spitzenjob solle Barry McCarthy übernehmen, der früher Finanzchef bei den Streaming-Spezialisten Netflix und Spotify war. Das könnte einen stärkeren Fokus auf Abo-Einnahmen statt Hardware-Verkäufen bedeuten.

Amazon und Nike – die Übernahmegerüchte um Peloton

Peloton zählte am Anfang der Pandemie zu den großen Gewinnern. Viele Kunden geschlossener Fitness-Studios holten sich die vergleichsweise teuren Trainingsräder und Laufbänder der Firma nach Hause. Doch der Boom flaute mit Lockerung der Corona-Beschränkungen ab, während Peloton offensichtlich die Nachfrage überschätzte. Im November musste die New Yorker Firma ihre Umsatzprognose für das bis Mitte 2022 laufende Geschäftsjahr zusammenstreichen, um bis zu eine Milliarde Dollar.

Pelotons Aufstieg und Fall – deshalb steckt der Bike-Hersteller in einer schweren Krise

Da der Börsenwert von Peloton angesichts der Probleme von einst rund 50 Milliarden auf 8 Milliarden Dollar einbrach, erwägten zuletzt laut Medienberichten unter anderem Amazon und Nike Übernahmeangebote (MEEDIA berichtete). Der Chefwechsel und die Sparmaßnahmen dürften darauf hinweisen, dass Peloton seine Zukunft als eigenständiges Unternehmen absichern will.

Die Peloton-Aktie, die zuletzt angesichts der Übernahmespekulationen um rund ein Fünftel hochsprang, gab nach Bekanntwerden der Unternehmenspläne im frühen US-Handel um mehr als drei Prozent nach.

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