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Nach 40 Jahren

Florian von Heintze verlässt Axel Springer

Florian von Heintze – Foto: Axel Springer Verlag

Fast sein gesamtes berufliches Leben hat Florian von Heintze bei Axel Springer verbracht. Zuletzt war er stellvertretender Chefredakteur bei „Bild“. Zum 31. Dezember 2021 verlässt er den Verlag.

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40 Jahre war Florian von Heintze bei Axel Springer Verlag tätig. Nun endet seine Zeit beim Berliner Verlag. Zum 31. Dezember 2021 wird er Springer verlassen, wie das Unternehmen mitteilte. Dies geschehe, wie es heißt, auf eigenen Wunsch und „im allerbesten gegenseitigen Einvernehmen“.

Der 61-Jährige begann seine journalistische Laufbahn 1981 als Volontär bei der „B.Z.“ in Berlin. Danach war er Reporter bei „Bild am Sonntag“ und Korrespondent der „Bild“ in Bonn und New York. Von 1992 bis 1994 wurde er kurz abtrünnig und wechselte nach München zur „Bunte“, wo er den Posten des stellvertretenden Chefredakteurs bekleidete. Zurück in Berlin und bei Axel Springer, übernahm er 1994 zunächst die Chefredaktion der TV-Programmzeitschriften von Axel Springer und wurde anschließend Chefredakteur der „B.Z.“ und „B.Z. am Sonntag“. Seit 2004 war Florian von Heintze Mitglied der „Bild“-Chefredaktion und als Blattmacher für die tägliche Produktion der Zeitung verantwortlich, ab 2020 als Stellvertreter des „Bild“-Chefredakteurs. Zuletzt war er für die Entwicklung neuer Newsformate für den TV-Sender „Bild“ zuständig.

Was von Heintze nach seinem Ausscheiden bei der „Bild“ tun wird, ist offen. Klar ist: Er wird sich nicht zur Ruhe setzen. „Axel Springer ist für mich immer viel mehr als nur ein Job gewesen. Ich danke allen für viele schöne Momente sowie die wertvollen Erfahrungen, die ich in den letzten 40 Jahren im Unternehmen machen durfte. Langweilig war es jedenfalls nie. Jetzt möchte ich beruflich noch einmal neue Wege gehen. Darauf freue ich mich“, sagt er.

cb

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