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Verband privater Medien

Vaunet fordert Beschränkungen für ARD und ZDF

Foto: Vaunet

Vaunet, der Verband privater Medien, fordert klare Beschränkungen für die öffentlich-rechtlichen Anstalten in Bezug auf Werbung und Lizensierung in den Mediatheken. Der Verband reagiert damit auf den „Diskussionsentwurf zu Auftrag und Strukturoptimierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks“, den die Rundfunkkomission der Länder vorgelegt hat.

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Für Januar 2022 kündigt der Verband eine umfangreiche Stellungnahme an. Vaunet begrüße, dass eine konkretere Definition von Auftrag und Struktur der Öffentlich-Rechtlichen in Angriff genommen werde, heißt es in einer Mitteilung.

„Schwerpunkte unserer Betroffenheit liegen in der Aufrechterhaltung des Verbots von Non-EU-Lizenzware in Mediatheken sowie in der Abbildung des Kernauftrags auch zur Primetime“, Claus Grewenig, Vorsitzender des Fachbereichs Fernsehen und Multimedia im Vaunet.

Vaunet fordert Reduzierung von ÖR-Audio-Werbung und des Online-Angebots

Marco Maier, Vorsitzender des Fachbereichs Radio und Audiodienste im Vaunet, fordert zudem Begrenzungen im Umfang des öffentlich-rechtlichen Audioangebots: „Das aggressive Auftreten der ARD in der Vermarktung gerade im Audiobereich zeigt die Notwendigkeit für mehr Transparenz, und dass die vom Vaunet geforderten weitgehenden Beschränkungen in der Werbung von ARD und ZDF umgesetzt werden.“

Die zentralen Vaunet-Forderungen: Die Werbefreiheit des öffentlich-rechtlichen Fernsehens und eine Reduzierung von Werbung und Sponsoring in den ARD-Radiosendern auf 60 Minuten täglich in einem Programm. Kommerzielle Aktivitäten und das Onlineangebot, insbesondere auf Drittplattformen, sollen klar begrenzt werden.

th

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