Anzeige

New Work

Berlin gehört zu den weltweit zehn beliebtesten Städten für remotes Arbeiten

Berlin gehört zu den weltweit attraktivsten Städten für remotes Arbeiten – Foto: imago

Von irgendwo in der Welt aus zu arbeiten wird immer beliebter. Jetzt hat das HR Startup Remote ein Ranking der Städte weltweit erstellt, in denen es sich am besten arbeiten lässt – und: Berlin gehört dazu.

Anzeige

Das HR Startup Remote hat ein interaktives, weltweites Ranking der besten Orte für remote Arbeitende erstellt. Das Ranking, das unter insgesamt 194 Städten erstellt wurde, bietet Einblicke in standortspezifische Anreize und ist mit einem Tool gekoppelt, das es den Nutzern erlaubt, eine persönliche Rangliste auf der Grundlage ihrer individuellen Präferenzen zu erstellen.

In das Ranking fließen sieben Faktoren ein: Internet-Infrastruktur, Attraktivität, Sicherheit, Lebensqualität, Offenheit, Lebenshaltungskosten und besondere Anreize für Remote-Mitarbeiter.

Berliner Aufgeschlossenheit ist anziehend

Je nach Gewichtung gibt das Remote-Tool eine andere Rangliste aus. Bei gleicher Gewichtung aller Faktoren landet Berlin auf Platz 7, Toronto, Madrid und Auckland besetzen die ersten Plätze. Guckt man sich das Ranking der europäischen Städte an, landet Berlin, bei gleicher Gewichtung aller Faktoren, sogar auf Platz 5. Vor der Bundeshauptstadt rangieren Madrid, Madeira, Helsinki, Finnland und Svalbard (Norwegen).

Laut Remote-Analyse gehört Berlin weder zu den Top-Städten was die Lebenshaltungskosten betrifft – hier schneiden zum Beispiel Bukarest in Rumänien, Chișinău in der Republik Moldau oder Tunis in Tunesien sehr gut ab – noch was die Lebensqualität insgesamt angeht. Kein Wunder, bei einer Konkurrenz wie Honolulu auf Hawaii, Bridgetown auf der Karibikinsel Barbados oder auch Helsinki in Finnland oder Svalbard in Norwegen. Berlin schneidet bei all jenen gut ab, denen eine offene, aufgeschlossene Atmosphäre wichtig ist – sowohl was den Umgang der Menschen miteinander betrifft, als auch die Transparenz der Regierung. Einen sehr guten Wert kann Berlin auch in Punkto Sicherheit vorweisen und gute Werte für die Internet-Infrastruktur sowie die generelle Attraktivität der Stadt. 

Städte buhlen um Remote arbeitende

Dass die Länder – insbesondere jene, die vielleicht nicht von vorn herein die erste Wahl für remote Arbeitende sind – einiges anstellen, um von dem neuen Trend zu arbeiten zu profitieren, kann man sich durchaus denken. Was einige aber tatsächlich tun, ist schon beachtlich. Während sich Auckland (Neuseeland), Honolulu (Hawaii), Sydney (Australien) und Reykjavik (Island) darauf ausruhen können, zu den Reisezielen mit der besten Lebensqualität für remote Arbeitende zu gehören, lockt beispielsweise Aruba, eine Insel vor Venezuela, mit dem „One Happy Workation“-Programm für digitale Nomaden. Die Emilia Romagna in Italien zahlt jungen Familien (unter 40 Jahren) 34.000 Dollar (gut 29.000 Euro) für den Umzug in die Region. Topeka in Kansas, USA, bietet bis zu 5.000 Dollar (gut 4.000 Euro) für die Miete im ersten Jahr und bis zu 10.000 Dollar (knapp 9.000 Euro) für den Kauf eines Eigenheims als Umzugsanreiz. Remote Arbeitende in Kap Verde, einer Inselgruppe vor der Nordwestküste Afrikas, sind von der Einkommenssteuer befreit. Und Ecuador bietet ein Visum für Berufstätige, das mit 400 Dollar (rund 345 Euro) das niedrigste Monatseinkommen aller Länder verlangt.

„Die Zeit, in der Arbeitnehmer in oder in der Nähe von Großstädten wohnen mussten, um tolle Jobs zu bekommen, sind vorbei“, sagt Job van der Voort, CEO und Mitgründer von Remote. „Heute kann jeder da wohnen und arbeiten, wo sie oder er möchte. Mit unserem interaktiven Ranking-Tool wollen wir jedem dabei helfen, das eigene perfekte Ziel zu finden, basierend auf dem, was sie oder er am meisten schätzt. Unsere Aufgabe ist es, Remote-Mitarbeitende und globale Arbeitgeber zu unterstützen, und das tun wir auch mit dieser hoffentlich hilfreichen Datenbank samt Analyse.“ 

Anzeige