Anzeige

Native Advertising

Taboola News ab sofort auf Xiaomi-Smartphones

xiaomi

Das faltbare Xiaomi Mix Fold ist ein echter Hingucker und extrem populär vor allem bei jüngeren Zielgruppen - Foto: Imago / VCG

Der selbsternannte „Empfehlungsspezialist“ Taboola kooperiert ab sofort mit dem Smartphone-Marktführer Xiaomi. Zum Einsatz kommt das neue Produkt der New Yorker, Taboola News.

Anzeige

Neue Konkurrenz für Google News. Taboola, der Spezialist für Native Advertising aus New York, hat soeben einen groß angelegten Kooperationsvertrag mit Xiaomi geschlossen. Der Newsfeed von Taboola wird auf bis zu 100 Millionen Smartphones und Tablets zum Einsatz kommen und stellt eine interessante Alternative zum Android-Platzhirschen Google News dar.

Die Meldung kommt zum perfekten Zeitpunkt. Weitgehend unbemerkt von der großen Medienlandschaft, hat sich Xiaomi inzwischen zum weltgrößten Verkäufer von Smartphones entwickelt. Im zweiten Quartal 2021 setzte Xiaomi 12,7 Millionen Handys in Europa ab. Das entspricht einem Marktanteil von 25,3 Prozent, wie die Marktforscher von Strategy Analytics ermittelt haben. Samsung landet mit 12 Millionen verkauften Stück (24 Prozent) auf Rang zwei gefolgt von Apple mit 9,6 Millionen (19.2 Prozent).

Die News werden auf dem Sperrbildschirm angezeigt und erhalten damit eine prominente Platzierung. Im Produkt Taboola News kombinieren die Amerikaner aktuelle Nachrichten aus dem großen Netzwerk der mit Taboola kooperierenden Publisher. Für Werbungtreibende bietet der Feed klassische Native-Platzierungen an. Die Werbebotschaften treten im Auge des Betrachters also in den Wettbewerb mit den redaktionellen Inhalten der Verlage.  Für Taboola ist es fast gleichgültig, was die Nutzer wählen. Da der Native-Feed auch auf den Verlags-Websites integriert ist, profitiert man auch von höherem Traffic auf den Nachrichten. Wie bei Google wird auch der Taboola-Feed über Zeit immer persönlicher. Er lernt aus dem Nutzerverhalten.

Für Publisher ist es enorm spannend, dass sich ein Wettbewerb um News entspinnt, weil die Hardware-Hersteller den Content als wichtiges Qualitätsmerkmal des Produkts sehen. Neben den Feeds von Google und Taboola buhlt auch Facebook um die Aufmerksamkeit der Nachrichten-Junkies. Publisher sollten sich unbedingt damit auseinandersetzen, ob ihre Meldungen für die Feeds optimiert angeboten werden.

Apropos Facebook: Am Dienstag berichtete die „New York Times„, dass es ein strategisches Projekt bei Facebook gäbe, den eigenen News Feed von Zeit zu Zeit auch für eigene Unternehmens-PR zu nutzen.

Anzeige