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Agenturenverband

GWA: Larissa Pohl for President!

Larissa Pohl und Benjamin Minack – Foto: GWA

Benjamin Minack, Präsident des Agenturenverbands GWA, will bei den Vorstandswahlen im November nicht erneut antreten. Er will den Posten nach sechs Jahren im Vorstand und davon zwei Legislaturperioden als Präsident zur Verfügung stellen. Als Nachfolgerin ist Larissa Pohl im Gespräch.

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Pohl, im Hauptberuf CEO von Wunderman Thompson, ist bereits Vize-Präsidentin des GWA und innerhalb des Vorstands für das Thema Diversity zuständig. Laut GWA hat Pohl bereits ihre Bereitschaft mitgeteilt, im November zu kandidieren. Sie wäre die erste Präsidentin des altehrwürdigen Verbands, der 1952 gegründet wurde.

Minack über seine mögliche Nachfolgerin Pohl: „Larissa ist eine der profiliertesten Akteur*innen unserer Branche. Vor ihrer integrativen Leistungsfähigkeit und analytischen Kraft habe ich viel Respekt. Ihre tiefe Kenntnis der wirtschaftlichen Zusammenhänge unseres Geschäfts und ihre Ideen zur Zukunft der Agenturen machen sie zu einer besonderen Impulsgeberin. Als Vizepräsidentin ist sie bereits treibende Kraft im Vorstand und im gesamten GWA gewesen. Larissa ist nach meiner festen Überzeugung daher genau die richtige Persönlichkeit, dem GWA weiter Profil zu geben, ihn zu repräsentieren und gemeinsam mit dem gesamten Vorstand weiterzuentwickeln.“

Minack stellt sich gutes Zeugnis aus

Zum Abschied als Präsident stellt sich Minack ein gutes Zeugnis aus: „Der Verband als Bündnis vielfältiger Agenturen ist dank des Einsatzes des gesamten Vorstands sowie der Geschäftsstelle so schlagkräftig, divers und attraktiv wie niemals zuvor. Und es ist schon jetzt ein guter Zeitpunkt, dem Team der Geschäftsstelle und meinen Vorstandskolleg*innen für die tolle und fruchtbare Zusammenarbeit zu danken. Die gewachsene Verantwortung jetzt in andere Hände abzugeben, ist genau der richtige Zeitpunkt. Auf mich warten außerhalb des Verbands andere Aufgaben, die mich zukünftig zu 100 Prozent fordern.“ Minack ist Gründer und CEO der Agentur Ressourcenmangel, die als Tochter der Hirschen Group ihre Zentrale in Berlin und Niederlassungen in den großen Agenturstädten Deutschlands hat.

In der Zeit von Minacks Präsidentschaft ist der GWA gewachsen und steigerte die Mitgliederzahl auf 131 steigern. 50 Agenturen sind in seiner Amtszeit neu eingetreten. Dabei ist der Verband auch diverser geworden. Es seien PR-, Media-, Influencer-Marketing-, Event-, Design- und zahlreiche andere Spezialagenturen eingetreten.

Zudem habe der GWA in seiner Amtszeit seine politische Arbeit in Berlin intensiviert und sei hier im Sinne der Mitglieder zu wichtigen Themen und Gesetzgebungsverfahren angehört worden. Ein besonderes Anliegen sei Minack das Thema Nachwuchs gewesen. Hier sind Kooperationen mit Hochschulen und Kontakte zu 40 Professoren initiiert, ein Azubi-Programm gestartet, die Eventreihe „Kickstart“ für Studierende sowie jetzt ein U30-Beirat aus der Taufe gehoben worden. Auch geht die Initiative zur richtigen Agenturauswahl auf Minack zurück. Zum Beispiel sind die Webseite www.die-richtige-agentur.de, eine Konferenz zusammen mit dem „Handelsblatt“, die Überarbeitung des GWA-Jahrbuchs und Ratgeber- und Inspirationsformate Teil dieser Initiative gewesen.

GWA in der Pandemie für alle Agenturen geöffnet

in den vergangenen 18 Monaten war der Verband aufgrund der Pandemie gefordert. Um Agenturen in schwieriger Zeit zu unterstützen, öffnete sich der GWA zum Beispiel für Nichtmitglieder. Rund 500 Agenturen akkreditierten sich, um von den Angeboten des GWA kostenfrei zu profitieren. Innerhalb von zwölf Monaten zählte der GWA mehr als 2.000 Anmeldungen zu coronaspezifischen Beratungsveranstaltungen.

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