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Karrierenetzwerk

Xing-Betreiberin New Work kann Umsatz leicht steigern, aber verliert im B2C-Segment

Petra von Strombeck, CEO bei New Work – Foto: New Work (Montage: MEEDIA)

Die New Work SE, unter anderem Betreiberin des Karrierenetzwerks Xing sowie dem Arbeitgeberbewertungsportal Kununu, hat die Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2021 vorgelegt. Die Umsatzerlöse stiegen um zwei Prozent auf 139 Millionen Euro. Beim Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) sowie beim Konzernergebnis verzeichnet das Unternehmen einen deutlichen Zuwachs.

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Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg das EBITDA um 33 Prozent auf 52,3 Millionen Euro. Der Gewinn des Hamburger Unternehmens lag mit 25,4 Millionen Euro ebenfalls deutlich über dem Ergebnis des Vorjahreszeitraums (16,8 Millionen Euro). Ausschlaggebend für den deutlichen Anstieg seien neben einer zeitlich versetzten Investitionstätigkeit auch einmalige Effekte durch M&A-Transaktionen.

Im B2C-Segment verzeichnet das Unternehmen einen Umsatz-Rückgang um 3 Prozent auf 49,5 Millionen. Zurückzuführen sei das auf die coronabedingten Restriktionen, die für Einbußen bei InterNations gesorgt hätten. Die Unternehmenstochter konnte deutlich weniger Mitgliedschaften verkaufen. InterNations bietet Zugang zu zahlreichen Offline-Events weltweit.

Die kostenpflichtigen Mitgliedschaften beim Karrierenetzwerk Xing befänden sich derweil auf einem stabilen Niveau, heißt es. Die Gesamtzahl der Mitglieder wuchs im Jahresvergleich um 1,4 Millionen auf 19,5 Millionen Mitglieder.

Beim B2B-Segment sorgten vor allem gesteigerte Werbeumsätze für ein Umsatzplus von 23 Prozent auf 10,9 Millionen Euro. Das Unternehmen blickt optimistisch in die Zukunft: Wegen der sich abzeichnenden wirtschaftlichen Erholungstendenzen rechnet die New Work SE im Gesamtjahr mit einem Anstieg des EBITDAs im Vergleich zu 2020.

th

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