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Ohne Einladungssystem

Talk-App Clubhouse hebt Beitrittshürde auf

Foto: Imago / Rüdiger Wölk

Die Audio-Plattform Clubhouse steht ab sofort jedem offen. Bislang funktionierte die App über ein Einladungssystem. Die Gründer Rohan Seth und Paul Davison gaben in ihrem Blog-Eintrag zudem Einblicke in das aktuelle Wachstum.

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Die Talk-App Clubhouse, die in der Corona-Pandemie großen Zulauf hatte, öffnet sich nach mehr als einem Jahr für alle. Bisher musste man von einem Nutzer eingeladen werden. Damit kann jeder laut Blog-Eintrag beliebig Gäste einladen, öffentliche Events sind für alle frei zugänglich. Die neue Version ist ab sofort für iOS und Android verfügbar.

Clubhouse ist eine Audio-App, bei der man Live-Gesprächen zuhören und sich auch aktiv an Diskussionen beteiligen kann. In der Pandemie entwickelte sich ein Hype rund um die Anwendung, der nach Einschätzung von Marktforschern nachgelassen hat.

Clubhouse-Team um die beiden Gründer deutlich gewachsen

Clubhouse hielt bei der Aufhebung der Beitrittsbeschränkungen am Mittwoch dagegen, seit dem Start der Android-Version im Mai seien zehn Millionen Nutzer dazugekommen. Davor war die App nur auf Apples iPhones verfügbar. Laut Clubhouse verbringt der durchschnittliche Hörer zurzeit über eine Stunde täglich auf der Plattform.     

Facebook und Twitter brachten in den vergangenen Monaten ihre Talk-Funktionen mit sehr ähnlichen Konzepten an den Start. Clubhouse zeigt sich überzeugt, gegen die übermächtige Konkurrenz bestehen zu können. Das Team um Clubhouse-Gründer Rohan Seth und Paul Davison ist laut Unternehmensangaben von acht auf 58 Personen gewachsen.

tb / dpa

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