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Vorwürfe der Schleichwerbung

Nach Entschuldigung: Bastian Schweinsteiger bleibt ARD-Experte

Bastian Schweinsteiger – Foto: Imago / Sven Simon

Die ARD hatte einen Auftritt von Bastian Schweinsteiger bei der TV-Übertragung der Fußball-Europameisterschaft geprüft. Der Vorwurf: Schleichwerbung. Nach „umfangreichen Gesprächen“ bleibt der Ex-Profi aber weiterhin als Experte an Bord – und gibt sich reumütig.

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Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger bleibt nach einer Entschuldigung TV-Experte der ARD. Das bestätigte der öffentlich-rechtliche Sender am Freitag in einer Mitteilung. „In den vergangenen Tagen haben umfangreiche Gespräche zwischen der ARD und Bastian Schweinsteiger stattgefunden“, teilte der Sender mit. Schweinsteiger habe in diesem Rahmen erklärt, „es tue ihm leid, dass durch seine Social-Media-Aktivitäten während der Halbzeit-Pause der Übertragung vom Viertelfinal-Spiel England – Ukraine im Ersten der Eindruck entstanden ist, er vermische seine Tätigkeit als ARD-Experte mit Werbung für Sponsoren“. Dies sei so von ihm nicht beabsichtigt gewesen.

Über den genauen Inhalt der Gespräche wurde Vertraulichkeit vereinbart, sagt die ARD. „Beide Seiten sind sich aber einig, dass Bastian Schweinsteiger alles dafür tun wird, damit sich ein solcher Vorfall nicht mehr wiederholt“, heißt es in der Mitteilung.

Schweinsteigers Vertrag mit der ARD läuft bis Ende 2022

Zuvor hatte das Erste den Auftritt des ehemaligen Fußballprofis, der unter anderem für den FC Bayern München spielte, bei der TV-Übertragung von der Fußball-EM und das Absetzen eines Tweets mit Werbebotschaft einige Zeit geprüft. Der Tweet war danach nicht mehr abrufbar (MEEDIA berichtete).

Schweinsteiger arbeitet seit 2020 für das Erste; der Vertrag gilt bis Ende 2022. Bei der kürzlich zu Ende gegangenen EM ist er im Duo mit der Kommentatorin Jessy Wellmer aufgetreten. Bei der Weltmeisterschaft in Katar, die vom 21. November bis 18. Dezember 2022 stattfindet, wird er als Experte erneut dabei sein.

tb / dpa

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