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„Wahrscheinlich peinlich“

MDR-Volontär*innen wollen mit TikTok-Format Aufklärung betreiben

Viktoria Schackow und Philipp Dubbert moderieren das MDR-Format bei TikTok –  Foto: MDR

Aufklärung auf Augenhöhe – mit diesem Anspruch hat der MDR das Format „Wahrscheinlich peinlich“ auf TIkTok gestartet. Zehn Volontär*innen des Senders haben das Format entwickelt und wollen damit auch testen, wie Bildungsinhalte auf der Plattform funktionieren.

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Angesprochen werden sollen Jugendliche zwischen 13 und 15 Jahren. Erste Periode, richtige Kondomgröße oder das erste Mal, all das sollen Themen sein, mit denen sich das Format „Wahrscheinlich peinlich“ beschäftigt.

Laut Mitteilung handelt es sich um ein Angebot „für sexuelle und pubertäre Aufklärung für alle Geschlechter und alle sexuellen Orientierungen“. Zwei Hosts geben Tipps und Antworten. Moderatorin und MDR-Volontärin Viktoria Schackow sagt: „Wir wollen so was wie große Schwester oder großer Bruder sein und nicht über, sondern mit den Jugendlichen reden.“ Der zweite Moderator ist Philipp Dubbert. Innerhalb von neun Wochen sei das Format entwickelt worden. Schackow sagt zur Strategie: „Wir haben uns bewusst für TikTok entschieden, weil das die Plattform ist, auf der die meisten jungen Menschen unterwegs sind.“

Mit dem Projekt wird aber nicht nur Aufklärungsarbeit betrieben. „Mit unserem Projekt möchten wir testen, wie Bildungsinhalte auf TikTok ankommen und die Chance nutzen, diese Plattform aktiv mitzugestalten und eigene Akzente setzen“, sagt Daniel Vogelsberg, Redaktionsleiter von MDR Wissen.


Lesetipp: Bei TikTok gibt es auch den Hashtag #LernenMitTikTok. Dort finden sich Lernvideos zu unterschiedlichen Themen. Warum die Videoplattform mehr bietet als reine Unterhaltung, hat MEEDIA-Praktikant Luca Schallenberger in diesem Text herausgearbeitet.

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