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TikTok-Konkurrent

YouTube Shorts startet in Deutschland

Foto: YouTube

Die vertikale Kurzvideofunktion YouTube Shorts kommt nach Deutschland. Wie YouTube bekannt gab, wird das Feature in 100 Ländern ausgerollt. Ab 14. Juli soll es für alle in Deutschland verfügbar sein.

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Während TikTok drei Minuten Videos einführt (MEEDIA berichtete), macht YouTube das genaue Gegenteil. Die Google-Tochter will mit YouTube Shorts auf den Kurzvideo-Hype aufspringen – wie schon Instagram mit Reels.

Die meisten Funktionen werden Nutzer*innen von TikTok und Instagram Reels bekannt vorkommen. Denn: Sie unterscheiden sich kaum vom Original. Content-Creator*innen können mehrere Clips aneinanderreihen, Videos mit Musik oder Sounds unterlegen und die Aufnahme-Geschwindigkeit kontrollieren. Die maximale Länge der Videos liegt bei 60 Sekunden.

YouTube kündigt eine Reihe weiterer Funktionen an:

  • das Hinzufügen von Text zu bestimmten Punkten im Video
  • das Einfügen von Audio-Samples von anderen Kurzfilmen in die Videos
  • das automatische Hinzufügen von Untertiteln zum Short
  • das Einbinden von Clips aus der Galerie des Telefons, um mit der Shorts-Kamera gemachte Aufnahmen zu ergänzen
  • das Hinzufügen von Filtern, um Shorts farblich zu korrigieren

Interessant allerdings ist die Fülle an Inhalten, auf die Content-Ersteller*innen zurückgreifen können. YouTube kündigte am Montag an, dass Nutzer*innen Audio-Inhalte aus „Milliarden von Videos“ sampeln können. „Millionen von Songs“ sollen zum Start zur Verfügung stehen, Musikkataloge von mehr als 250 Labels und Verlagen sollen zur Nutzung bereitstehen. Dazu zählen unter anderem Universal Music Group, Sony Music Entertainment und Sony Music Publishing, Warner Music Group und Warner Chappell Music, Believe, Merlin, Because Music, Beggars und Kobalt.

YouTube Shorts: Monetarisierung der Inhalte geplant

„Wir sind fest entschlossen, auch die nächste Generation mobiler Creators mit Shorts zu unterstützen, und arbeiten aktiv daran, wie die Monetarisierungsoptionen in Zukunft aussehen werden“, heißt es von YouTube. Bisher gibt es einen 100-Millionen-Dollar-Fonds, „YouTube Shorts Fund“, der über den Zeitraum von 2021 und 2022 verteilt wird. Weitere Details sollen folgen.

ls

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