Anzeige

Tipps der Redaktion

Diese Serie dürfen Sie sich nicht entgehen lassen

Die Netflix-Serie "Lupin" mit Schauspieler Omar Sy – Foto: Imago

Jede Woche geben die MEEDIA-Redakteur*innen verschiedene Tipps aus Film, Literatur oder Musik. Dieses Mal dabei: eine französische Serie, die erst in der 2. Staffel ihren ganzen Sog entfaltet hat.

Anzeige

Reiner Kepler empfiehlt: „Lupin“ – Netflix

Ich habe den Film „Ziemlich beste Freunde“ geliebt. So schnupperte ich mal bei der Netflix-Serie „Lupin“ rein, ist ja mit demselben Schauspieler, Omar Sy, und schaute die erste Staffel. Ganz unterhaltsam – aber nichts Besonderes. Kürzlich ist die zweite Staffel angelaufen, und jetzt schlägt der Serienhunger zu: Schön, die Figuren wiederzusehen! Wie gehen Handlungsstränge weiter? Der komödiantisch-magische Inhalt mit dem Super-Mann Assane Diop und der trotteligen bis korrupten Polizei im schönen Paris passt perfekt zum Abhängen. Kein Verkrampfen wie bei einem fiesen Thriller und auch keine Depression wie bei einer Umwelt-Doku.

Stefan Winterbauer empfiehlt: „Baywatch Berlin“ – Podcast

Okay, zugegeben. Es ist alles andere als originell, in dieser Rubrik einen Podcast zu empfehlen, der ohnehin zu den meistgehörten der Republik zählt. Aber was soll’s – er ist halt auch einfach einer der lustigsten. Als Klaas Heufer-Umlauf mit seinen Kompagnons Jakob Lundt und Thomas Schmitt ein bisschen spät ins Podcast-Game startete, waren die Erwartungen gebremst. Die Show ist aber fast durchgehend sehr sehr witzig und für Medienschaffende gleich doppelt hörenswert. Die drei Herren geben fast in jeder Folge Einblicke, wie es hinter den Kulissen des vermeintlich glamourösen Show-Biz so zugeht. Ein Laber-Podcast im allerbesten Sinne.

Nils Jacobsen empfiehlt: „Daheim“ – Judith Hermann

Leicht wie ein gekühltes Glas Ginger Ale im Juli: So fließt die Prosa von Judith Hermann seit ihrer ersten Kurzgeschichtensammlung „Sommerhaus, später“ (1998) daher. 23 Jahre später legt die Berlinerin ihr fünftes Buch und erst zweiten Roman vor, doch das Warten hat sich wieder gelohnt. Auch „Daheim“ kommt im Signature Sound der 1. Person daher und erzählt die im Grunde immer gleiche Hermann-Geschichte einer Frau auf der Suche, nur inzwischen in der Mitte des Lebens. Es ist das Leben danach: Allein an der Nordsee, nachdem die Tochter ausgezogen und die Trennung vom Ex-Mann vollzogen ist. Die Möglichkeiten werden weniger. Was bleibt, was geht noch?  

Anzeige