Anzeige

Sonderpreis für inhaftierte Journalistinnen

Axel Springer vergibt Preis für jungen Journalismus

Screenshot: YouTube

Zum 30. Mal wurde am 7. Juni der Axel-Springer-Preis für jungen Journalismus vergeben. Der von der „FreeTech – Axel Springer Academy of Journalism and Technology“ vergebene Preis wurde wegen der Einschränkungen der Corona-Pandemie zum zweiten Mal digital bei YouTube verliehen.

Anzeige

Die Jury zeichnete Nachwuchsjournalisten in sechs Kategorien aus. Und das sind die Gewinner: 

Dieses Jahr ging der George-Weidenfeld-Sonderpreis Preis an die in Belarus inhaftierten Journalistinnen Katerina Andrejewa, 27, und Daria Tschulzowa, 24, die für den in Polen ansässigen TV-Nachrichtensender Belsat arbeiten. Paul Ronzheimer, stellvertretender Chefredakteur von „Bild“, hielt die Laudatio und würdigte ihren Einsatz: „Sie haben alles riskiert, um der Welt zu zeigen, was in Belarus passiert.“ Während der Preisverleihung gab es eine Videoschaltung zur Mutter von Daria Tschulzowa und zum Ehemann von Katerina Andrejewa, die den Preis stellvertretend für die beiden Reporterinnen entgegennahmen. 

Die Festrede hielt der Bestseller-Autor Ferdinand von Schirach. Marc Thomas Spahl, Direktor Journalistenausbildung der FreeTech Academy und Moderator des Abends, sagte: „Mit dem Axel-Springer-Preis feiern wir schon zum dreißigsten Mal den jungen Journalismus. Seitdem Friede Springer diese Auszeichnung 1991 ins Leben rief, erinnert er auch an unseren Verlagsgründer Axel Springer, dem der journalistische Nachwuchs immer besonders am Herzen lag.“ 

Die Hauptkategorien Gold, Silber und Bronze – dotiert mit 10.000 Euro, 5.000 Euro und 3.000 Euro – zeichnen die drei besten Arbeiten eines Jahres aus. Die Exzellenz-Awards für Lokaljournalismus, Unterhaltung und Humor sowie Digitale Umsetzung sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert. Der außer Konkurrenz stehende „George-Weidenfeld-Sonderpreis“ ist mit 5.000 Euro dotiert.

Anzeige