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Phase Zwei des Zukunftsdialogs

ARD startet Debattenplattform über eigene Zukunft

Foto: ARD

Im Rahmen des ARD-Zukunftsdialogs hat die Rundfunkanstalt am Montag eine Debattenplattform gestartet. Damit beginnt Phase Zwei der Aktion, bei der die ARD Lob, Kritik und Vorschläge für die eigene Zukunft sammeln will.

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Die Plattform ard-zukunftsdialog.de ist vier Wochen lang geöffnet. Für die Beteiligung stehen sieben sogenannte Themenräume zur Verfügung: „Generation Zukunft“, „Menschen und Meinungen“, „Wissen und Hintergründe“, „Region und Lebensgefühl“, „Programmideen“, „ARD-Mediathek und -Audiothek“ sowie ein Sonstiges-Raum mit dem Titel „Das beschäftigt mich außerdem …“. Jeder Themenraum wird von zwei „Themenpat*innen“ der ARD begleitet. Mit dabei ist unter anderem Gordana Patett, Chefredakteurin im NDR-Landesfunkhaus Mecklenburg-Vorpommern, sowie Florian Hager, Channel-Manager der ARD-Mediathek.

Die Onlineplattform bildet die zweite Phase eines längerfristig angelegten Projekts. Unterm Strich will sich die ARD vor allem Anregungen holen, wie sie ihr Programm verbessern könnte. Inwieweit die ARD diese anschließend auch berücksichtigen oder umsetzen wird, behält sich die Rundfunkanstalt aber vor. Soll heißen: Es gibt keine Garantie, dass da am Ende dann Messbares bei rumkommt. Gleichwohl zeigt sich ein Sprecher optimistisch, dass die ARD-Verantwortlichen die Anregungen ernst nehmen werden. Außerdem will die ARD einen Abschlussbericht veröffentlichen. In welchem Umfang steht derzeit noch nicht fest.

Zu einer Auftaktveranstaltung (Phase Eins) hatte die ARD Anfang Mai rund 200 zufällig ausgewählte Bürger zu einer Videokonferenz mit Intendant Tom Buhrow sowie Workshops eingeladen, um erste Impulse zu diskutieren (MEEDIA berichtete). 60 eingeladene Personen sind nicht erschienen. Diese Veranstaltung diente als Grundlage für die Online-Umfrage. Die Verantwortlichen hoffen nun, in Phase Zwei auch Menschen zu erreichen, die weniger stark mit der ARD verbunden sind: darunter Migranten, Jugendliche und Menschen, die dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk grundsätzlich kritisch gegenüberstehen.

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