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Personalwechsel

Elke Ferner ist neue Vorständin von UN Woman Deutschland

Elke Ferner wurde zur neuen Vorständin von UN Woman Deutschland gewählt – Foto: UN Woman Deutschland

UN Woman Deutschland hat eine neue Vorständin: Elke Ferner folgt auf Karin Nordmeyer. Die Mitgründerin der deutschen Division des internationalen Frauenhilfswerks war nicht wieder zur Wahl angetreten.

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Die langjährige Vorstandsvorsitzende und Gründungsmitglied von UN Women Deutschland, Karin Nordmeyer, gibt ihr Amt ab. Ihr über 50-jähriges ehrenamtliches Engagement für Menschen- und Frauenrechte in nationalen und internationalen Kontexten und ihre Verdienste um UN Women Deutschland würdigte die Mitgliederversammlung mit der Wahl zur Ehrenvorsitzenden.

Ihr folgt die frühere Parlamentarische Staatssekretärin im BMFSFJ, Elke Ferner. Sie engagiert sich seit fast 40 Jahren für Frauenrechte und soziale Gerechtigkeit. Sie war viele Jahre Landes- und danach Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF), sie gehört dem Vorstand der Europäischen Sozialdemokratinnen, und bis Juni dieses Jahres dem Vorstand des Deutschen Frauenrats an. Dort ist sie zuständig für Parität in Politik und Parlamenten.  Ferner forderte bei ihrer Antrittsrede, „(…) die Verwirklichung der Gleichstellung als Bestandteil der Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 erreichen wir nur, wenn wir jetzt durchstarten. Deutschland ist Unterzeichnerin und muss als solche ihrer Verpflichtung zur Erfüllung der Nachhaltigkeitsziele nachkommen. Dazu ist es unabdingbar, dass das Thema Gleichstellung als Leitprinzip in allen Politikfeldern gesetzt ist.“

Weitere Neue im Vorstand

Die Schatzmeisterin Dr. Petra Tiedemann übergab ihr Amt an die neu gewählte Schatzmeisterin Renate Bähr, der langjährigen Geschäftsführerin der Deutsche Stiftung Weltbevölkerung.

Als weitere Mitglieder im Vorstand wurden Andrea Rupp und Nora Teuma gewählt. Damit wird der Erweiterung der Aufgaben und dem stetigen Wachstum der zu betreuenden Mitglieder Rechnung getragen. Andrea Rupp engagiert sich im Deutschen Juristinnenbund für Frauenrechte, war sechs Jahre Mitglied im Bundesvorstand und ist langjährige Vorsitzende der Regionalgruppe Bonn. Seit November 2020 ist sie darüber hinaus Vorsitzende des Landesfrauenrats NRW, der als Dachverband mit über 50 Frauenverbänden und Frauengruppen gemischter Verbände mehr als 2 Millionen Frauen in NRW vertritt. Die 22-jährige Masterstudentin Nora Teuma ist als Vertreterin der nächsten Generation seit 2019 Jugendbeobachterin der Deutschen Gesellschaft der Vereinten Nationen (DGVN) bei der Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen und engagiert sich in der Bewegung #Generation Equality.

cb

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