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200 Losbürger, 30 ARD-Vertreter

Erste Projektphase am 8. Mai: ARD erläutert Zukunftsdialog mit Bürgern

WDR-Intendant und ARD-Vorsitzender Tom Buhrow - © WDR/Annika Fußwinkel

In einer Presserunde am Donnerstag hat die ARD ihre Pläne zu einem Zukunftsdialog mit den Bürgern erläutert. Im Kern geht es um die Frage, wohin sich ARD in den nächsten Jahren entwickeln soll. Für die erste Projektphase stehen 200 Losbürger bereit.

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Der Startschuss des Zukunftsdialogs fällt am 8. Mai, wenn 200 „Losbürger“ – eine Art per Zufall ausgewählter Bürgerrat – mit rund 30 Vertretern der ARD zusammenkommen. Im Rahmen eines Workshop-Prozesses wollen sie gemeinsam ausarbeiten, wohin der öffentlich-rechtliche Rundfunk in den kommenden Jahren steuern soll. Dafür wird es 35 sogenannte „Breakout Rooms“ geben, auf die die teilnehmenden Bürger aufgeteilt werden.

Laut ARD wird derzeit mit einer Hochschule beraten, ob es im Sinne einer externen Beobachtung der Workshops zu einer entsprechenden Kooperation kommen wird. Da die Workshops nicht öffentlich einsehbar sind, will man dadurch die Transparenz wahren. In welcher Form auch Journalisten an diesem Tag involviert werden können beziehungsweise die Möglichkeit bekommen, mit einzelnen Teilnehmern zu sprechen, wird derzeit ebenfalls geprüft.

Die Auftaktveranstaltung am 8. Mai dient auch als Basis für weitere Maßnahmen, um die Bürger stärker in die (Weiter-)Entwicklung der ARD einzubinden. Die Ergebnisse dieses Workshop-Tags begründen die nächste Projektphase: Alle Bürger haben vom 31. Mai an vier Wochen lang die Chance, sich über eine öffentliche Onlineplattform am Zukunftsdialog zu beteiligen.

Die Erkenntnisse aus der Auftaktveranstaltung und der Debatte auf der Onlineplattform fließen dann zurück in die ARD und werden dort weiter diskutiert. Im November wird in einer virtuellen Abschlussveranstaltung zusammen mit den Losbürgern der Beteiligungsprozess abgeschlossen. Zum Zukunftsdialog will die ARD auch einen Abschlussbericht veröffentlichen.

bek

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