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Nach Verschiebung durch Corona: Accelerator-Programm für lokale Medien startet in eine neue Runde

Facebook – Foto: Imago

Nach dem Auftakt von 2019 geht das Facebook-Programm für Lokalverlage nun in die zweite Runde. Insgesamt 18 Medienunternehmen aus dem DACH-Raum sind dabei, etwa „Der Tagesspiegel“ und die „Hamburger Morgenpost“.

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Facebooks Initiative für Lokalverlage feierte 2019 Premiere und sollte eigentlich 2020 in die zweite Runde gehen (MEEDIA berichtete). Wegen der Pandemie musste das Programm jedoch verschoben werden. Nun allerdings ist es gestartet, mit 18 ausgewählten Medienunternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zu den Teilnehmenden zählen unter anderem die „Allgäuer Zeitung“, „Der Tagesspiegel“, „Krautreporter“ oder die „Passauer Neue Presse“.

Ziel des neunmonatigen Programms ist es laut Facebook, den teilnehmenden Verlagen dabei zu helfen, mit Leser*innen erfolgreich Umsätze zu generieren, neue Leser*innen zu gewinnen und diese stärker an sich zu binden. Gestartet ist das Programm vor zwei Jahren im Rahmen des Facebook Journalism Project, ein mit zwei Millionen Euro gefördertes Accelerator-Programm in Deutschland. Die Verlage durchlaufen, heißt es in der Ankündigung, ein auf ihre Geschäftsbedürfnisse zugeschnittenen Lehrplan, der von internationalen Expert*innen unter der Leitung von Tim Griggs betreut wird. Zu den Coaches zählen etwa Ruth Betz von der Funke Mediengruppe und Social-Media-Berater Andreas Rickmann.

„Die 18 Publisher, die für diesen Durchgang ausgewählt wurden, repräsentieren eine großartige Bandbreite an Nachrichtenorganisationen, die einen bedeutenden Beitrag für den Lokaljournalismus in der gesamten Region leisten“, sagt Tim Griggs zur Auswahl. „Es ist entscheidend, dass Publisher in Deutschland, Österreich und der Schweiz – und auf der ganzen Welt – besser und schneller darin werden, ihre Arbeit durch direkte digitale Leserunterstützung zu fördern.“

Neben virtuellen und praxisorientierten Workshops wird es in einem Zeitraum von zwölf Wochen individuelle virtuelle Sessions mit den Coaches geben. Hinzu kommen überregionale Workshops mit Medienunternehmen aus der Benelux-Region und skandinavischen Ländern. Gemeinsam mit den Expert*innen erarbeiten die Verlage eigene Projekte. Nach Abschluss der Schulungsphase, so der Plan, erhalten sie für die prototypische Umsetzung Fördermittel in Höhe von je 50.000 Euro.

tb

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