Anzeige

Trotz Corona-Krise

Bertelsmann legt für 2020 Rekord-Gewinn vor

Foto: Bertelsmann

Unbeeindruckt von der Corona-Krise hat Bertelsmann seinen operativen Gewinn (Operating EBITDA) im vergangenen Jahr auf die Rekordsumme von 3,1 Mrd. Euro gesteigert (Vorjahr: 2,9 Mrd. Euro). Der Umsatz ging um 4,1 Prozent auf 17,3 Mrd. Euro zurück. Erlösbringer waren vor allem die RTL Group, das Buchgeschäft und die Dienstleistungssparte.

Anzeige

Während die werbefinanzierten Geschäfte und die Printgeschäfte Corona-bedingte Einbußen hinnehmen mussten, hätten das Buchverlags- und die Dienstleistungsgeschäfte deutlich zugelegt, so der Konzern. Unterm Strich blieb ein beachtliches Konzernergebnis von 1,5 Milliarden Euro, 34 Prozent über dem Vorjahreswert. Im vergangenen Jahr übernahm Bertelsmann Penguin Random House zu 100 Prozent und kündigte zudem die Übernahme des US-Traditionsverlags Simon & Schuster an.

CEO Thomas Rabe: „2020 war ein Ausnahmejahr, das wir trotz der Corona-Pandemie mit starken Ergebnissen abgeschlossen haben. Umsatzrückgänge verzeichneten wir primär im zweiten Quartal, im zweiten Halbjahr hingegen legten nahezu alle Geschäfte wieder zu.“ Bertelsmann habe in der Corona-Pandemie frühzeitig die Kosten gesenkt und die Liquidität des Unternehmens gesichert, so Rabe. Erfreulicherweise habe es nur sehr wenige Infektionen am Arbeitsplatz gegeben. Der Anteil der Digitalgeschäfte an der Bilanz wuchs erneut und lag 2020 bei 53 Prozent.

Künftig konzentriere sich Bertelsmann auf fünf strategische Wachstumsprioritäten, so Rabe: Nationale Media-Champions, Globale Inhalte, Globale Dienstleistungen, Onlinebildung und Beteiligungen.

Anzeige