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Lesestoff für Sie – Ausgabe 13

Was Sie in der neuen Ausgabe von MEEDIA erwartet

Diversity im Fokus: Das Cover der neuen MEEDIA

Diversity im Fokus: Das Cover der neuen MEEDIA

Auf 46 Seiten stellen wir People of Color vor, die unsere Branche bereichern. Zum Beispiel: Richy Ugwu, CEO von Intersport Marketing Services, Constanze Osei, Head of Society & Innovation Policy bei Facebook, Ciani-Sophia Hoeder, Gründerin des „RosaMag“ und Sascha Chaimowicz, Co-Chefredakteur des „Zeit Magazins“.

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Mit dieser Doppelausgabe legen wir die bis dato inklusivste MEEDIA vor: Unsere Abonennt*innen können Sie als E-Paper hier lesen, einzelne Artikel aus dem Magazin sind aber auch – wie immer – unten verlinkt.

Doch ein paar Worte vorweg.

Diese Ausgabe der MEEDIA ist eine Premiere. Nicht etwa, weil sie People of Color aus der Branche und ihre Arbeit vorstellt. Sie ist eine Premiere, weil wir uns dieses Mal externe Unterstützung geholt haben. Anders formuliert: Weil wir bei MEEDIA ausschließlich weiße Redakteur*innen sind, haben wir uns dazu entschlossen, diese Ausgabe von einer freien Journalistin und Diversity-Trainerin checken zu lassen. Vielen Dank an Thuy-An Nguyen für das Sensitivity Reading; es hat unsere Texte besser gemacht! Danke auch an die Neuen deutschen Medienmacher*innen, die den Kontakt hergestellt haben.

Im Zuge dieses Diversity-Specials haben wir einiges gelernt und mitgenommen. Vor allem aber eines: Es ist gar nicht so schwer, 46 Seiten zu füllen, in den People of Color die Hauptrolle spielen.

Und genau deswegen soll dieser Aufschlag nicht einmalig sein. Genau wie nach der FEMEEDIA (die 2021 wiederholt wird, versprochen!), möchten wir
ab sofort und in Zukunft bewusst darauf achten, die Vielfalt der Branchen, die wir beobachten, auch in Bezug auf den Aspekt Hautfarbe abzubilden. Inklusion ist kein Selbstzweck.

Es ist ein weiterer kleiner Schritt, er ist uns aber wichtig: Wir möchten, dass Diversität in MEEDIA zur Selbstverständlichkeit wird. Weil die Geschichten, die man erzählen kann, einfach gut sind. Im vorliegenden Magazin etwa das etwa diese vier Geschichten:

Intersport setzt auf (analoges) Retail Media

Ein Angebot digitaler Werbeflächen zu schaffen, ist für Richy Ugwu zweitrangig. Der gestandene Daten-Marketer konzentriert sich bei Intersport Marketing Services ganz darauf, die Prozesse effizienter zu machen, um Werbeflächen in den Läden schneller und flexibler vermarkten zu können. Und der Ansatz zieht, FMCG-Konzerne wie Unilever oder Online-Pureplayer wie Peloton buchen Kundenkontakt im Intersport-Universum, wie MEEDIA-Redakteur Frank Puscher im Interview erfahren hat.

Die Tech-Optimistin: Constanze Osei

Diversity ist wichtig fürs Geschäft, das haben die meisten inzwischen verstanden. Doch Unternehmen sind auch Teil der Gesellschaft und tragen Verantwortung, sagt Constanze Osei. Die Head of Society & Innovation Policy von Facebook spricht deswegen mit ihren Stakeholdern aus Politik, Forschung und Think Tanks nicht nur über Tech-Themen, sondern setzt sich mit Nachdruck auch für die Gleichstellung von Schwarzen ein. Die stellvertretende MEEDIA-Chefredakteurin Christa Catharina Müller hat sie und ihre Arbeit für MEEDIA porträtiert.

Community statt Wachstum: Der Best Case „RosaMag“

Noch so ein Lifestylemagazin? Nein, das „RosaMag“ ist anders. Denn es bedient eine Zielgruppe, für die Themen von Beautytrends bis Karrieretipps in „Cosmopolitan“, „Glamour“ und Co. lange Zeit nicht mitgedacht wurden: afrodeutsche Frauen. Wie groß diese Zielgruppe ist, weiß „RosaMag“-Gründerin Ciani-Sophia Hoeder allerdings nicht. Aber es geht ihr ohnehin nicht nur um Wachstum, wie sie Sarah Neven-Stieber verraten hat. Hier geht es zum Artikel.

Der neue Co-Chefredakteur des „Zeit Magazins“: Sascha Chaimowicz

Seit Dezember 2020 ist Sascha Chaimowicz Co-Chefredakteur des „Zeit Magazins“, gemeinsam mit Maria Exner. Zur neuen Rolle sagt er im Gespräch: „Es ist ein Job, der nicht nur alles fordert, was ich leisten kann, sondern wo ich auch richtig Lust habe, alles zu geben.“ MEEDIA-Redakteur Thomas Borgböhmer hat für das Porträt aber auch mit Weggefährten gesprochen. Chaimowicz‘ Anspruch? Für Avantgarde stehen, ohne aber Menschen auszuschließen. Über einen Blattmacher mit klarer Linie. Hier geht’s zum Artikel.

Viel Spaß bei der Lektüre

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