Anzeige

Plattformwirtschaft

Steady startet eigenes Newsletter-Angebot mit bekannten deutschen Medienmacher*innen

Steady bietet eigenen Newsletter-Service an

Steady bietet eigenen Newsletter-Service an. Zum Start konnte man 40 bekannte Medienmacher*innen gewinnen, darunter Namen wie Teresa Bücker, Hajo Schumacher, Mario Sixtus oder Nils Minkmer.

Steady bietet einen eigenen Newsletter-Service an. Zum Start konnte man 39 bekannte Medienmacher*innen gewinnen, darunter Namen wie Teresa Bücker, Hajo Schumacher, Hans-Martin Tillack, Mario Sixtus oder Nils Minkmar.

Anzeige

Der Newslettertrend, der in den USA mit Substack und zuletzt mit Revue – Twitter hat den niederländischen Anbieter aufgekauft und integriert – finanziell Fuß gefasst hat, bekommt auch in Deutschland eine eigene Plattform. Das deutsche Publishing-Angebot Steady kommt jetzt mit einem eigenen Newsletterservice auf den Markt.

Zum Start konnte die Plattform 39 Autor*innen gewinnen. Darunter bekannte Namen wie Hajo Schumacher, der mit „Schumachers Woche“ einen ganz eigenen Rückblick mit seinen Abonnent*innen teilen möchte oder die ehemalige „Editon F“-Chefredakteurin Teresa Bücker mit ihrem Angebot „Zwischenzeit_en“. Hans-Martin Tillack, der gerade erst beim „Stern“ aufgehört hat, findet sich jetzt hier mit einem Newsletter wieder. Via Steady „Tillacks Recherchebrief“ will er über Recherchen berichten, „wie es dazu kam und was dann geschah“. Tara Wittwer, bekannt mit „Wassagttara“ auf Instagram, ist dabei, CDU-Politiker Ruprecht Polenz ebenso. Dirk von Gehlen, Innovationschef bei der „Süddeutschen Zeitung“, will mit seinem Newsletter „Anleitung zum Unkreativsein“ neue Lernformen bekannt machen. Lorenz Meyer und Mario Sixtus starten das gemeinsame Angebot „Neues aus der Welt“, „eine gemischte Tüte voller höchst relevanter und völlig nutzloser Informationen.“

Bezahlnewsletter erhalten mit Steady eine deutsche Plattform

Ähnlich wie bei den bereits bekannten Vorbildern, kann man sich als Autor*in bei Steady zwischen einer Bezahl- und einer Kostenlosvariante entscheiden. Während Schumacher seine Einblicke aktuell kostenlos zur Verfügung stellt, wählt Bücker das Bezahlmodell – 2,50 Euro, 5 Euro oder 10 Euro kosten die Mitgliedschaften bei ihr im Jahresabo, im Monatsabo ist es etwas mehr. Steady verdient erst in der Bezahlversion, dann werden zehn Prozent fällig. Substack erhebt aktuell denselben Betrag, beim Twitter-Zukauf Revue sind es aktuell fünf Prozent der Einnahmen. Die Newsletter können nicht nur verschickt werden, sie erscheinen auch als Texte auf den Steady-Profilen.

Erfolg nach US Vorbild

Bei Steady zeigt man sich von dem Erfolg des neuen Angebots überzeugt, es gibt einen klaren Nutzen: „Subscriber haben eine höhere Zahlungsbereitschaft als Follower. Sie schätzen die enge, direkte Beziehung zum Content Creator.“ Demnach seien sie auch mehr bereit, für ihre Arbeit und eine geteilte Mission zu bezahlen. Der Newsletterservice soll jetzt helfen, „neue Talente an einem früheren Punkt“ abzuholen. Den sieht man bei Steady beim Publishing und dem Aufbau einer Community durch das Sammeln von E-Mailadressen.

Nach eigenen Aussagen kann Steady bereits auf einen beachtlichen Erfolg zurückblicken: So schüttete Steady im letzten Jahr 10 Millionen Euro an über 1.000 Publisher aus, „Tendenz – nicht erst seit der Pandemie – steigend“.

Alle teilnehmenden Autor*innen der Startphase:

Anne-Sophie Waag
Meike Bonefeld
Andreas Rickmann
Axel Genz
Christian Fahrenbach
Christian Orth
Christiane Frohmann
Dirk von Gehlen
Dominik Schönecker
Elisabeth Oberndorfer
Frederik Fischer
Hans-Martin Tillack
Hans Hütt
Hajo Schumacher
Jannis Schakarian
Kai Schächtele
Katharina Köth
Lisa M. Klinger „Liser“
Lorenz Meyer, Mario Sixtus
Louis Berger
Lukas Heinser
Markus Barth
Matthias Kreienbrink
Matthias Warkus
Melina Borčak
Michalis Pantelouris
Nadja Schnetzler
Nils Minkmar
Ninia LaGrande
Ole Reißmann
Robin Thiesmeyer
Samia Weber
Sirka Elspaß
Tara Wittwer
Teresa Bücker
Thilo Knott
Thủy-Tiên Nguyễn

Mehr Informationen finden sich auf dem Steady-Blog.

Anzeige