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Genossenschaftsmodell steht im Raum

Droht „Neues Deutschland“ erneut das Aus?

Foto: "Neues Deutschland"

Die Linkspartei und Geschäftsführer Matthias Schindler als Gesellschafter wollen die Neues Deutschland Druckerei und Verlags GmbH laut NDR und Verdi zum Jahresende auflösen. Im Gegenzug schlage Schindler den Mitarbeitern vor, eine Genossenschaft nach Vorbild der „taz“ zu gründen und so das ehemalige SED-Parteiorgan vor dem Aus zu retten.

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Dem Bericht zufolge, wären rund 100 Mitarbeiter von der Maßnahme betroffen, die für reichlich Unmut in der Belegschaft sorgt. Nicht wegen des Vorschlags an sich, eine Genossenschaft zu gründen, wie der NDR schreibt.

Sondern weil die Belegschaft den Verantwortlichen vorwirft, sich aus der Verantwortung zu stehlen. Unklar sei derweil, ob die Linkspartei bereit wäre, sich an einer Genossenschaftslösung zu beteiligen.

bek

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