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Europas Kulturhauptstadt 2022

Digitalagentur Rethink trommelt für Esch an der Alzette

Katrin Seegers – Foto: Rethink

Die luxemburgische Stadt Esch an der Alzette ist, zusammen mit 19 umliegenden Gemeinden neben Kaunas in Litauen und Novi Sad in Serbien, Europas Kulturhauptstadt 2022. Um diese Initiative der EU grenzüberschreitend zu kommunizieren, haben die Veranstalter die strategische Verantwortung für die Kommunikation an die Digitalagentur Rethink vergeben.

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Die Berliner Agentur setzte sich in einem Pitch durch. Bei der Umsetzung auf lokaler Ebene kooperiert sie mit Agenturen in Luxemburg. Die übergeordnete Aufgabe für Rethink besteht darin, die Kulturhauptstadt 2022 samt der Kultur der Region sowie den europäischen Gedanken für die Öffentlichkeit erlebbar zu machen. Dabei gehen die Maßnahmen in Richtung Einheimische, Politik, Tourist*innen und Institutionen. Die Kommunikation soll zunächst und kontinuierlich auf den „Urknall“, die Eröffnungsfeier im Februar 2022, hinarbeiten und alle geplanten Aktivitäten und Themen im Laufe des nächsten Jahres begleiten. Geplant ist Kommunikation via Social Media, PR, klassische Kanäle und Owned-Media-Kanäle.

Die Gemeinde Esch an der Alzette hat etwas mehr als 35.000 Einwohner*innen und liegt im luxemburgischen Kanton Esch. Mit mehr als 120 beheimateten Nationalitäten gilt die Region als Ort intensiver grenzüberschreitender Migrationsströme und zeichnet sich durch einen charakteristischen demografischen Mix aus: Allein 30 Prozent der Bürger*innen mit Migrationshintergrund kommen aus Portugal. Die italienische, deutsche, englische und französische Gemeinschaft sei ebenfalls groß.

„Zukunftsgewandter Wissens- und Technologie-Standort“

„Unsere Mission ist nicht nur, auf die Kulturhauptstadt Europas 2022 aufmerksam zu machen, sondern auch, Europa an dieser Schnittstelle der Kulturen aufleben zu lassen und damit sichtbare und unsichtbare Grenzen zu überwinden“, sagt Rethink-Partnerin und -Geschäftsführerin Katrin Seegers.

Esch hat in den vergangenen Jahrzehnten eine „eindrucksvolle Transformation“ hingelegt. War die Gemeinde nach der Entdeckung von Eisenerzvorkommen im 19. Jahrhundert noch ein Zentrum der europäischen Eisen- und Stahlindustrie, so ist sie heute vor allem „zu einem zukunftsgewandten Wissens- und Technologie-Standort avanciert“ (Rethink), in der die im Jahr 2003 gegründete Universität Luxemburg ihren Sitz hat.

Rethink wurde 2010 gegründet, arbeitet für Porsche, Volkswagen sowie Vodafone und beschäftigt 45 Leute.

rk

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