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Condé Nast im Wandel

„GQ“ erscheint mit neuem Konzept nur noch vier Mal jährlich

Die GQ erscheint künftig einmal im Quartal. Erster Coverstar nach dem Relaunch ist Christoph Waltz – Foto: GQ

Das Männermagazin „GQ“, kurz für „Gentlemen’s Quarterly“, macht seinem Namen künftig alle Ehre und erscheint nur noch einmal im Quartal. Mit der neuen Erscheinungsweise wird auch das Konzept angepasst.

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Man muss länger suchen, um einen Verlag zu finden, bei dem ähnlich fleißig transformiert wird wie bei Condé Nast Germany derzeit. Denn bei den Münchner bleibt kaum ein Stein auf dem anderen. Und einige Fragen stehen im Raum, zuvorderst die nach der Zukunft der Verlagschefin Jessica Peppel-Schulz (s. Interview). Immerhin ist die Zukunft des Männermagazins „GQ“ nun erstmal geklärt: „Gentlemen’s Quarterly“ erscheint künftig statt – wie zuletzt – elf Mal im Jahr, nur noch einmal im Quartal. Die offenkundige Sparmaßnahme geht auch mit einer Überarbeitung des inhaltlichen Konzepts und der Haptik einher, um die „GQ“ stärker auf Quartalsmagazin zu trimmen.

„Wir haben das neue Heft großzügiger gemacht, voller und tiefer“, so Chief Creative Director André Pollmann. Auf 200 Seiten werden künftig Themen aus vier Kategorien behandelt. Unter dem Label „Details“ setzt sich die Redaktion mit Dingen und Menschen auseinander, die ihr aufgefallen sind. In „Life“ sollen Reportagen und Interviews „inspirieren und unterhalten“. In „Style“ geht es, selbstredend, um Fashion. Und die Kategorie „Guide“ lässt sich unterm Strich wohl als eine Art Trend-Ressort beschreiben. Darin sollen sich Themen von Elektromobilität über Fitness bis Interior finden. Haptisch wiederum setzt das Magazin künftig auf schwereres Papier, sowohl für den Innenteil als auch für das Cover, das zudem mit einem haptischen Lack und einer Banderole veredelt wird.

Parallel zum Launch der neuen GQ (Copypreis 8,50 Euro) startet die Aktion #Wirsind21. Ziel sei es, so heißt es, das Jahr 2021 zu einem besseren Jahr als das vergangene zu machen. Dazu erzählen auf allen GQ-Kanälen 21 Protagonisten ihre Geschichten von Hoffnung und Aufbruch. Darunter Kevin Trapp, Sophia Flörsch und Nico Hülkenberg. Coverstar der ersten Ausgabe mit neuem Konzept ist Schauspieler Christoph Waltz.

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