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Wutrede

Clubhouse: Thomas Gottschalk teilt gegen Öffentlich-Rechtliche aus

Thomas Gottschalk – Foto: Imago / POP EYE

Was Thomas Gottschalk von den Öffentlich-Rechtlichen hält, machte er am Sonntagabend über die Audio-App Clubhouse in einer rund dreiminütigen Wutrede klar.

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Gegen 19.10 Uhr, so berichtet „Turi2“, wird Gottschalk vom ebenfalls anwesenden PR-Mann Wolfram Winter bei einem Talk mit RBB-Intendantin Patricia Schlesinger auf die Audio-Bühne geholt und legt sofort los. Er hält etwa den „Unterschied zwischen Anspruch und Wirklichkeit im öffentlich-rechtlichen Fernsehen“ für „einfach katastrophal“.

„Sie sind ja nicht mal in der Lage ihre eigenen Programme zu promoten, ins Fenster zu stellen, weil dann der MDR sagt: Moment, wir senden gegen den SWR im Dritten. Die treten sich gegenseitig auf die Füße, da ist kein Gesamtmanagement dahinter“, so Gottschalk über die Öffentlich-Rechtlichen. Schließlich würden sich die Anstalten „gegenseitig nicht das Schwarze unter den Nägeln gönnen.“ Aussagen, die natürlich für einen raschen Anstieg der Zuhörerzahlen in der Clubhouse-Runde am Sonntagabend sorgten.

Im Großen und Ganzen sei Gottschalk jedenfalls „voll heiligem Zorn, was die Chancen des öffentlich-rechtlichen Fernsehens betrifft und wie wenig daraus gemacht wird“.

Besser als das Fernsehen kommt bei ihm das öffentlich-rechtliche Radio weg. Dort sieht Gottschalk eine „größere Hörernähe“ und „teilweise geniale Beiträge“. Kein Wunder – immerhin moderiert er selbst für den SWR.

sns

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