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VW-Abhöraffäre

Staatsanwaltschaft wollte „Business Insider“ durchsuchen

Foto: "Business Insider"

Im Zuge der Spitzelaffäre bei dem Autobauer VW hatte die Staatsanwaltschaft Braunschweig einen Durchsuchungsbeschluss für die Redaktionsräume von „Business Insider“ erwirkt, berichtet die „WirtschaftsWoche“. Vorher sollen der Redaktion brisante Informationen zugespielt worden sein.

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In Aufnahmen, die dem „Business Insider“ vorliegen, wurde besprochen, wie sich der Autokonzern von seinem Zulieferer Prevent unabhängig machen kann. Der Informant, der die Sitzungen aufgenommen haben soll, kam im Sommer ums Leben, vorher war auch schon sein Haus angezündet worden, berichtet die „WirtschaftsWoche“.

Im Zuge der Ermittlungen hatte die Staatsanwaltschaft Braunschweig nach Informationen der „WirtschaftsWoche“ eine Durchsuchung der Redaktionsräume erwirkt. Kurz nach der Berichterstattung habe die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, so „Business Insider“. Überraschend sei der Durchsuchungsbeschluss nicht gekommen. Zur Durchsuchung kam es allerdings gar nicht, die Redaktion stellte den Ermittlern die Aufnahmen freiwillig zur Verfügung.

ls

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