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Republic

„FAZ“ und „Süddeutsche Zeitung“ bündeln nationale Anzeigenvermarktung

FAZ-Geschäftsführer Thomas Lindner

Das geplante Vermarktungsbündnis zwischen der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ und der „Süddeutschen Zeitung“ nimmt konkrete Züge an. Es soll im April operativ starten. Geleitet wird das in Berlin ansässige Unternehmen, das auf den Namen Republic hört, von den beiden Gesamtanzeigenleitern der Zeitungen, Jürgen Maukner und Ingo Müller.

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Es ist eine neue Mega-Allianz in der Verlagswelt. Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ und die „Süddeutsche Zeitung“ verschmelzen ihre überregionale Vermarktung in einem gemeinsamen Joint-Venture. Geleitet wird der Zusammenschluss von Jürgen Maukner, „SZ“-Gesamtanzeigenleiter und Geschäftsführer der SZ Media GmbH, und Ingo Müller, Gesamtleiter Werbemärkte & Media Solutions der „FAZ“.

Operativ soll die Anzeigen-Allianz im April starten. Unternehmenssitz ist Berlin. Weitere Standorten sind unter anderem in Frankfurt, München, Düsseldorf und Hamburg. Der Name des Vermarktungs-Einheit lautet Republic. Sie soll rund 80 Mitarbeiter beschäftigen, die sich zum überwiegenden Teil aus den bisherigen Vermarktungseinheiten der beiden Gesellschafter zusammensetzen. Der Transaktion hatte bereits das Bundeskartellamt grünes Licht gegeben.

Von dem Joint-Venture ausgenommen ist die Vermarktung des regionalen und lokalen Print- und Digitalinventars. Diese sollen jeweils bei der „FAZ“ und der RheinMainMedia GmbH bzw. bei der „SZ“ verbleiben. Auch die Rolle der IQ Digital bei der Digitalvermarktung sei durch den Zusammenschluss nicht tangiert, heißt es. Das neue Werbebündnis verschaffe den Werbungtreibenden den crossmedialen Zugang zu 29,95 Millionen Leserinnen und Lesern pro Monat.

„FAZ“-Chef Thomas Lindner zu der Fusion der Vermarktungsarme: „Mit Republic etablieren die beiden Häuser eine leistungsstarke Organisation für den Werbemarkt, die alle bestehenden, aber auch neue Kommunikationsangebote der Werbevermarktung beider Häuser klug bündelt und aus einer Hand anbietet. Damit bieten wir eine in Deutschland hervorragende tagesaktuelle Reichweite und Kommunikationskraft in Qualitätszielgruppen an und sichern die Relevanz der starken Marken ‚Süddeutsche Zeitung‘ und „FAZ“ im nationalen Werbemarkt.“

Auch Stefan Hilscher, Geschäftsführer Süddeutsche Zeitung GmbH, sieht Vorteile: „Wir arbeiten im digitalen Werbemarkt bereits zusammen und können auf eine gute Vertrauensbasis sowie eine engagierte Zusammenarbeit zurückblicken. Unsere Häuser verbindet der hohe publizistische Anspruch unserer Marken, die für unabhängigen Qualitätsjournalismus und gesellschaftlichen Diskurs stehen. ‚FAZ‘ und ‚Süddeutsche Zeitung‘ liefern ihren Leserinnen und Lesern die Grundlage für Teilhabe und Gestaltung von Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft. Wer diese Menschen wirksam erreichen will, sollte künftig mit Republic sprechen, dem neuen Vermarkter von Premiummedien und -zielgruppen in Deutschland.“

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