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Alphabet Workers Union

Google-Mitarbeiter gründen Gewerkschaft

Die nach dem Google-Mutterkonzern benannte Alphabet Workers Union geht scharf mit dem Unternehmen ins Gericht. Kritisiert wird unter anderem der Umgang mit sexueller Belästigung.

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226 Mitglieder ist die Gewerkschaft laut einem Debattenbeitrag in der „New York Times“ bereits stark. Sie setzt sich für faire Löhne und Arbeitsbedingungen und gegen Diskriminierung ein. Weiter heißt es, als Google 2004 an den Start ging, versprachen die Gründer, ein Unternehmen zu schaffen, dass „gute Dinge für die Welt tut“. Nach diesem Motto möchten die Gewerkschaftler nun leben und den Konzern formen.

Google Gewerkschaft kritisiert sexuelle Belästigung und Zusammenarbeit mit Regimen

Konkret kritisiert werden von der Alphabet Workers Union unter anderem Fälle sexueller Belästigung, die nicht ausreichend geklärt wurden, auch, dass das Unternehmen immer wieder Geld an repressiven Regierungen verdiente, stört die Gewerkschaft.

Bei aller Euphorie dürfte die momentane Mitgliederzahl bei knapp 100.000 Festangestellten und 120.000 Zeitarbeitern nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein.

ls

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