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#DouglasBoykott

Wie Douglas den Lockdown austricksen wollte

Foto: Twitter / imago images / Revierfoto

Die für Parfümerie bekannte Einzelhandelskette Douglas hat versucht, sich gegen den Lockdown und die Schließung ihrer Filialen zu wehren. Das Argument: Rund ein Viertel der Läden seien Drogeriemärkte und könnten deshalb offen bleiben. Es folgten ein Sturm der Entrüstung und die Rolle rückwärts.

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Laut Beschluss von Bund und Ländern dürfen im aktuellen Lockdown unter anderem Lebensmittelhändler und Drogeriemärkte offen bleiben. Diesen Fakt versuchte die Parfümerie-Kette Douglas für sich zu nutzen und ließ rund ein Viertel der Läden geöffnet, da sie vor allem Drogerie-Produkte verkaufen würden.

Wie die „Bild“ berichtete, habe die Douglas-Geschäftsführung das eigene Personal angewiesen, bestimmte Artikel von der Verkaufsfläche zu räumen. Weiter: „Im Eingangsbereich sollte primär unser Drogeriesortiment präsentiert werden.“ Die Gewerkschaft Verdi warf dem Einzelhändler Trickserei vor, auf Twitter entfachte sich ein Sturm der Entrüstung, unter dem Hashtag #DouglasBoykott äußerten sich Nutzer kritisch gegenüber dem Vorgehen. Andere stellten sich hinter die Kette.

Douglas beugte sich dem öffentlichen Druck und entschuldigte sich. Ab sofort bleiben alle Filialen geschlossen, CEO Tina Müller äußerte sich dazu auf Twitter wie folgt:

ls

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