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Insgesamt 390 Millionen Euro

Deutsche Welle erhält zusätzlich 25,5 Millionen Euro

Foto: Deutsche Welle

Die Deutsche Welle (DW) erhält 25,5 Millionen Euro extra für den Etat 2021. Drei Millionen Euro sind für technologische Neuerungen vorgesehen, darunter fällt die 5G-Distributions-Infrastruktur. Aufgrund der neuen Technologie könnte es dazu kommen, dass die bisher bestehenden Frequenzen gestört werden.

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Guido Baumhauer, DW Managing Director of Distribution, Marketing and Technology: „Der Ausbau der 5G-Technologie wird weltweit stark vorangetrieben. Diese bietet viele neue Möglichkeiten, stellt uns aber auch vor enorme Herausforderungen, da durch Frequenzüberschneidungen der Empfang unserer Programme über sogenannte C-Band-Satelliten in unseren Zielregionen zunehmend gestört wird.“ Besonders Nord-, Mittel- und Südamerika, aber auch Asien werden betroffen sein. Deswegen arbeitet die Deutsche Welle an einer 5G-sicheren Distributions-Strategie. „Wir fokussieren [uns] dabei auf andere Satelliten und verstärkt auf IP- und Cloudtechnologien.“

Um diese Aufgabe zu bewältigen erhält die DW 25,5 Millionen Euro zusätzlich für ihren Etat 2021. Drei Millionen sind für technologische Neuerungen vorgesehen. Das hat der Haushaltausschuss des Deutschen Bundestags letzte Woche beschlossen. Damit steigt der Bundeszuschuss auf insgesamt 390 Millionen Euro.

DW-Intendant Peter Limbourg: „Die im Haushaltsentwurf und den Beschlüssen der beteiligten Ausschüsse im Bundestag festgehaltene Steigerung des Etats auf 390 Millionen Euro für 2021 ist Ausdruck der enormen Anerkennung, die die Arbeit der DW seitens der Bundesregierung und der Abgeordneten erfährt.“

Das Auswärtige Amt und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung haben ebenfalls zusätzliche projektbezogene Mittel in Aussicht gestellt, die genaue Höhe der Fördergelder ist noch nicht endgültig festgelegt.

ls

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