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Road to DMexco

Home.Dmexco.com startet mit Schluckauf

Speaker der DMexco@Home

Noch ist von den Top-Speakern nichts zu sehen auf Home.Dmexco.com (Bild: Screenshot/DMexco)

Das offizielle Pre-Opening der diesjährigen DMexco startet heute. Die Kölner wollen bis 10 Uhr das Networking frei schalten und das Programm der Hauptbühnen veröffentlichen. Das Interface der neuen Plattform ist gewöhnungsbedürftig.

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Köln/Welt 14. September 2020 – Die digitale Welt schaut gespannt auf die Website Home.Dmexco.com. Heute will die Kölner Messegesellschaft die virtuellen Tore öffnen und registrierten Besuchern den Zugang zu den Ausstellern und Speakern ermöglichen.

Update 11.24 Uhr: Die Plattform ist live. User berichten von massiven Ladezeiten und verloren gegangenen Nutzer-Accounts. Die Suche funktioniert, aber das Networking bereitet nach wie vor Probleme.

Obwohl als Startzeitpunkt offiziell 8 Uhr morgens am 14. September kommuniziert worden war, war die Seite zu diesem Zeitpunkt komplett leer. Auch ein LogIn war nicht möglich. Es gab weder Zugang zu den allgemeinen Inhalten, noch zu den Messeständen, die nach Aussage der Sales-Mitarbeiter der Dmexco unbedingt bis heute schon mit Inhalten gefüllt werden sollten. Solange der „Schluckauf“ anhält, kann man sich auf der DMexco-Hilfeseite schon mal ein grobes Bild von der Plattform verschaffen.

Die neue Plattform soll eine bislang nicht gekannte Mischung aus Frontalbespielung und Interaktionsmöglichkeiten anbieten. In der Mitte des Interface sind virtuelle Messestände, Live-Vorträge, Company-Showrooms, Masterclasses oder Themengruppen zu sehen. Auf der rechten Seite ist gleichzeitig das Communication Center geöffnet und ermöglicht die Vernetzung mit Jedermann, egal wo er sich virtuell auf der Website gerade herumtreibt.

Inhalte werden sukzessive ergänzt

Im Herzen des Dienstes pulsiert die Lobby. Der geneigte Teilnehmer wird direkt nach dem LogIn dorthin geleitet. Dort zeigen sich die Speaker, die auf den Hauptbühnen und in den sogenannten Sessions auftreten. Sessions sind die Formate, die in einem sogenannten virtuellen Café stattfinden. Das ist ein kostenpflichtiges Format, wie man es die letzten Jahre zum Beispiel in Form der Masterclasses kannte. Nur diese beiden Live-Elemente erscheinen im offiziellen Programm. Alles andere, was die Aussteller in ihren Showrooms tun, müssen sie selbst bewerben, oder Besucher müssen es selbst suchen und finden.

Stand 8 Uhr ist die Speaker-Auswahl innerhalb der Plattform noch etwas dürftig. Von den Top-Sprechern wie David Fischer, Chief Revenue Officer von Facebook, Allicia Tillman, CMO bei SAP oder Branchenlegende Eugene Kaspersky ist auf Home.Dmexco.com noch nichts zu sehen. Die Inhalte werden sukzessive hinzugefügt und die Kölner arbeiten mit Hochdruck daran, Content auf die Plattform zu schaufeln und gleichzeitig die vielen Fragen der Aussteller zu beantworten.

Denn das Interface der neuen Plattform ist nicht gerade intuitiv. Statt – wie heute üblich – die horizontale Speakerliste mit seitlichen Pfeilen zu navigieren, hat man sich für einen winzigen und auf Touchscreens nicht gerade einfach zu bedienenden Schieberegler entschieden.

In der Networking-Ansicht fehlen Einträge. Selbst registrierte Teilnehmer, die bereits als Stand-Mitarbeiter auf den so genannten Brand Cards eingetragen sind, erscheinen dort nicht. Dafür sind jede Menge Kontakte sichtbar, die das Label „2019“ tragen. „Kann man das bitte löschen, ich arbeite inzwischen bei einem Wettbewerber“, ächzt ein Teilnehmer einer Onmboarding-Session.

Kinderkrankheiten und technische Bugs sind bei einem solchen Mammutprojekt mehr als verständlich. Was aber konzeptionell bereits klar zu sehen ist: Man muss sich richtig kümmern, will man das Maximale aus dem Live-Event am 23. und 24. September herausholen. Das gilt sowohl für Aussteller, als auch für Teilnehmer.

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