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Road to DMexco

DMexco 2020: Am 14. September geht´s los

DMexco Profil-Präferenzen

Man sollte seine Präferenzen im DMexco-Profil frühzeitig hinterlegen, wenn man gefunden werden will. (Bild: Screenshot)

Am Montag, den 14. September öffnet die digitale Plattform der DMexco ihre virtuellen Pforten. Das Live-Programm findet am 23. und 24. September statt. Wer das Maximale aus der Plattform schöpfen will, sollte aber jetzt schon sein Profil anlegen.

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Noch sind es zehn Tage, bis Deutschlands größtes Digital-Experiment in Sachen Marketing über die virtuelle Bühne geht. Noch weiß keiner, ob die Plattform technisch das hält, was Dominik Matyka im Meedia-Interview versprochen hat. Noch weiß keiner, ob sich die Masse der Marketer tatsächlich den ganzen Tag am Rechner aufhalten wird, um sich digital zu vernetzen. Aber jeder, der das liest, ist sowohl Henne als auch Ei im Henne-Ei-Problem dieses Experiments. Nur wenn möglichst viele mitmachen, lohnt sich das Ganze auch für alle.

Insofern gehört es für Marketer und Berichterstatter wohl zum guten Ton, sich die Plattform und das inhaltliche Angebot wenigstens anzuschauen. Schließlich gilt es auch zu lernen, in welcher Form uns digitale Kommunikation im Marketing und in der Eventbranche auf Dauer begleiten werden. Es stehen also nicht nur die Marketing-Inhalte auf dem Prüfstand, sondern das gesamte Konzept inklusive Technik.

DMexco 2020 – So geht´s   

Das große Problem des digitalen Events wird sein – und da unterscheidet es sich wenig von seinen analogen Vorgängern: Wie findet man sich zurecht? Die Suche nach bestimmten Brand Cards – so heißen die digitalen Messestände – gestaltet sich komplex. Entweder man geht über die Suche und droht dann in der eigenen Filterblase hängen zu bleiben. Oder man navigiert über das Programm. Mehr als zwei Sessions pro Stunde wird man wohl nicht schaffen, macht maximal 16 Aussteller pro Tag. Das wäre eine Riesenleistung für den Einzelnen, aber bildet eben doch nur einen kleinen Ausschnitt des Ganzen ab.

Der Showroom ist der virtuelle Veranstaltungsraum auf dem Messestand. Kleinere Bugs sind in der Frühphase verzeihlich. (Bild: Screenshot DMexco)

Inspiration und Kuratierung fehlen. Klar gibt auch das Session-Programm neue Impulse, aber das ist eben nicht vergleichbar mit einem Bummel durch eine Messehalle. Insofern liegt ein wichtiger Schwerpunkt auf der persönlichen Vernetzung und die beginnt bereits am 14. September. Wer sich möglichst vielen anderen Teilnehmern im Networking zeigen möchte, der erstellt sein Profil schon am Montag. Und er befüllt es mit Interessen. Und er verknüpft es mit bestehenden Kontakten.

Das geht so:

  1. Ticketshop: Der erste Weg führt in den Ticketshop. Dort kauft man ein Ticket für 99 Euro oder man gibt einen Gutscheincode ein, den man bekommen hat. Es gibt zwei Formen der Gutscheincodes. Für den einen bekommt man ein ganz normales Ticket und kann überall hin. Für den anderen, der von Firmen als kostenloses Gast-Ticket verschenkt wird, kommt man nur zu einem einzigen Anbieter. Man ist zwar mit seinem Profil im Networking sichtbar, kann aber keine anderen Stände, Vorträge oder Sessions besuchen. Und es ist auch nur ein solches Gäste-Ticket pro E-Mail-Adresse einlösbar.

    Es ergibt also viel Sinn, hier einen Anbieter zu nehmen, der ein breites Themenspektrum abdeckt. Medien Brand Cards, wie die von Meedia, können das eher als ein einzelner Aussteller.
    Wir laden geneigte Leser sehr gerne an unseren Stand ein.

    Der Link beinhaltet bereits die Einlösung des Gutscheins. Somit muss man nur noch die eigenen Daten eingeben und die Registrierungs-Mail bestätigen.

  2. Registrierung und Login: Man kann sein bestehendes DMexco-Konto nutzen, das man sich bereits letztes Jahr angelegt hat. Das neue Ticket wird mit diesem Konto verknüpft. Dann führt der Weg auf Home.DMexco.com und dort erfolgt das LogIn. Bei Erfolg landet man in der Lobby, dem zentralen Dreh- und Angelpunkt der Plattform.

    Freilich kann man auch ein neues Konto anlegen. Dann ergibt es Sinn, in der „Suche“ zu fahnden, ob das alte Profil nicht auch noch dort aufgeführt wird. Stand Freitag, den 11.9., sind noch jede Menge Profile von 2019 sichtbar.

  3. Auf der rechten Seite erscheint das Communication-Center. Das ist der coole Teil der neuen Software. Während man im Hauptfenster zum Beispiel einem Vortrags-Stream folgt, kann man im Communication Center mit anderen chatten, mailen oder sogar telefonieren. Im Vergleich zur physischen Messe ist man an nicht nur gefühlt an zwei oder mehreren „Orten“ gleichzeitig, sondern es wird endlich virtuelle Realität.

    Das gilt vor allem auch für Standpersonal. Wer als Ansprechpartner auf einer Brand Card hinterlegt ist, kann im Grunde in der Zwischenzeit machen, was er will. Er wird in dem Moment zur Kommunikation eingeladen, wenn ein virtueller Standbesucher auf der Brand Card vorbeischaut.

    Um das zu ermöglichen, muss der verantwortliche Administrator der jeweiligen Brand Card zunächst den Standmitarbeiter als solchen identifizieren und mit der Brand Card verbinden. Dann erscheint im Profil des Mitarbeiters ganz unten die Option: „Standby Expo Showroom“. Ist die Option angeschaltet, können Brand Card Besucher Kontakt aufnehmen.

  4. Der Tab ganze rechts im Communication Center zeigt das persönliche Profil. Und das ist besonders wichtig, wenn man im Networking gefunden werden will. „Die Anzeige möglicher spannender Kontakte im „Discovery Graph“ erfolgt ausschließlich über das Tagging, also die hinterlegten Interessen“, erklärt Ingo Willems, der den Ausstellern beim Onboarding hilft.

    Ein freundliches Bild gibt im Zweifel auch den Ausschlag darüber, ob ein anderer Besucher Kontakt aufnimmt.

    Und Achtung: ganz unten im Profil ist der Button „Änderung speichern“. Je nach Bildschirmgröße ist der ohne Scrollen nicht sichtbar und wenn man das Speichern vergisst, geht´s von vorne los (wie beim Autor dieses Textes).

  5. Die Tabs daneben dienen der Vernetzung. Auch damit sollte man frühzeitig beginnen, denn der Discovery Graph zeigt auch Vernetzungen zweiten und dritten Grades an, so wie man das von LinkedIn und Xing kennt. Es ist also spannend, einem potentiellen Kontakt zu zeigen, wen man schon kennt und ob da bereits eine Verbindung entsteht.
  6. Der letzte Schritt für den Kaltstart ist der mühevollste. Man sollte frühzeitig beginnen, sich mit den Inhalten zu beschäftigen, die einen interessieren. Sonst kommt man bei der zu erwartenden Masse nicht durch.

    Dafür gibt es einerseits des offizielle „Programm“. Hier werden die von der DMexco selbst durchgeführten Talks und Diskussionen angezeigt und solche, die in einem Virtual Café stattfinden. Da letzteres aber ein kostenpflichtiges Zusatzmodul ist, werden viele Aussteller darauf verzichten und ihren Content vor allem im eigenen Showroom präsentieren. Meedia macht das auch so.

    Hier sollte man sich also schon mal mit den Showrooms der wichtigsten Aussteller beschäftigen und die entsprechenden Sessions in den eigenen Kalender (auch rechts im Communication Center) eintragen.

    Wer selber einen solchen Showroom betreut, tut gut daran, eine dezidierte Agenda zu hinterlegen, an der sich der User orientieren kann. Noch können die Verantwortlichen bei der DMexco nicht sagen, ob das direkt im Showroom möglich ist. Daher sollte man die Agenda auf jeden Fall bei den Assets in der Brand Card selbst hinterlegen.

Der Discovery Graph basiert auf den hinterlegten Präferenzen und ist der Dreh- und Angelpunkt für die Vernetzung (Bild: Screenshot / DMexco)

Fazit

Insgesamt wirkt das Interface der virtuellen DMexco aufgeräumt, vielleicht etwas nüchtern. Aber das ist ja bei einer Messehalle nicht anders. Hauptsache, es funktioniert. Was die einzelnen Aussteller aus dem Angebot machen, bleibt abzuwarten. Da muss man eben schon mal ins Brainstorming gehen und die neue, veränderte Customer Journey des Messebesuchers berücksichtigen.

Meedia plant für seine Leser und alle, die es interessiert die Happy-Hour. Zu jeder vollen Stunde führen wir ein Interview mit einer spannenden Persönlichkeit aus den Kreisen Marken, Medien und Macher. Wer am 23. und 24. September keine Zeit zum Zuschauen und Fragen hat: Keine Sorge, die spannendsten Inhalte landen natürlich auch hier auf der Seite.

Und wer noch kein Ticket hat: Hier ist unsere Einladung zum Gratisticket.

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