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Nachfolger von Volker Stennei

Sascha Borowski ist neuer Sprecher des Deutschen Presserats

Sascha Borowski und Kirsten von Hutten – Fotos: Ulrich Wagner/ Julia Grudda

Der Deutsche Presserat hat einen neuen Sprecher: Sascha Borowski von der „Allgäuer Zeitung“. Er löst Volker Stennei ab.

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Der Chief Digital Editor und stellvertretende Leiter der Gesamtredaktion der Allgäuer Zeitung in Kempten wurde als Vertreter des Deutschen Journalisten-Verbands vom Presserats-Plenum in das Amt gewählt, teilte die Selbstkontrolle der Printmedien am Mittwoch in Berlin mit. Er löst turnusgemäß Volker Stennei vom Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) ab. Johannes Endres (DJV), der zunächst designierter Nachfolger für das Amt war, hat in eine Position außerhalb des Journalismus gewechselt und daher den Presserat verlassen.

„Der Presserat übernimmt eine wichtige Aufgabe – als mahnende Stimme, wenn die Presse- und Meinungsfreiheit unter Druck gerät, aber auch als Korrektiv, wenn Fehler passieren“, so Borowski. „Mein Ziel ist es, dass wir in dieser Rolle noch stärker in der breiten Öffentlichkeit wahrgenommen werden.“

Stellvertretende Sprecherin ist Kirsten von Hutten, Justiziarin bei Gruner + Jahr in Hamburg. Sie wurde vom Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) entsandt. Neu im Presserat ist Peter Huth, der den Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) vertritt. Huth ist Corporate Creative Director bei Axel Springer und Autor der Welt-Gruppe.

tb/dpa

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