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Agentur verspricht Aufarbeitung

Scholz & Friends reagiert auf Sexismus-Vorwürfe

Foto: Scholz & Friends

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Die Werbeagentur Scholz & Friends arbeitet aktuell interne Sexismus-Vorwürfe auf. Wie „Die Zeit“ in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, soll die ehemalige Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Christine Lüders, die Agentur in den kommenden Monaten bei der Aufarbeitung beraten.

„In einigen der genannten Fälle hätte früher und härter reagiert werden müssen. Da gibt es nichts schönzureden“, zitiert die Zeit (€) Frank-Michael Schmidt, CEO der Scholz & Friends Group. Es sei auch klar geworden, dass Scholz & Friends an den systemischen Ursachen für solche Vorfälle arbeiten müsse.
 
Laut Zeit gab es bei Scholz & Friends in den vergangenen Jahren eine Reihe von Vorfällen, bei denen sich Führungskräfte herabwürdigend gegenüber Mitarbeiterinnen und Frauen im Allgemeinen äußerten oder durch ihr Fehlverhalten auffielen. So entblößte laut dem Bericht ein leitender Kreativer im Dezember 2017 auf einer Weihnachtsfeier des Berliner Büros sein Geschlechtsteil.
 
Neben der Verpflichtung von Christine Lüders habe die Agentur ein externes Institut eine Befragung unter den Beschäftigten durchführen lassen, die derzeit ausgewertet werde. Außerdem hat Scholz & Friends mit Catherine Gaudry und Christiane Stöhr zwei Frauen in das Partnerboard, das höchste Führungsgremium der Agentur, berufen (MEEDIA berichtete).
 
Neben den Sexismus-Vorwürfen gab es in Zusammenhang mit der Kampagne „One Girl, one Cup“ für Menstruationstassen auch Plagiatsvorwürfe. Hier geht es zu einem Artikel aus dem MEEDIA-Magazin zu den Plagiats- und Sexismusvorwürfen.

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