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Journalismus-Debatte

„WSJ“-Mitarbeiter fordern stärkere Trennung von Nachrichten und Meinung

Eine Ausgabe des "Wall Street Journal – Foto: Imago

Journalisten und Angestellte „Wall Street Journal“ und des Verlags haben in einem Schreiben an CEO Almar Latour gefordert, Nachrichten und Meinung im Blatt stärker zu trennen. Das berichten US-Medien.

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Laut Talking Biz News haben über 280 Reporter, Redakteure und weitere Angestellte den Brief unterschrieben. Darin heißt es u.a.: „Mangelndes Fact-Checking und zu wenig Transparenz auf den Meinungsseiten und deren offenkundiges Ignorieren von Beweisen untergraben das Vertrauen unserer Leser und unsere Möglichkeit, Quellen gegenüber glaubwürdig aufzutreten.“

Im Brief würden mehrere Beispiel angesprochen, u.a. ein Essay von Vizepräsident Mike Pence über Corona-Infektionen. Der Vorwurf der Unterzeichner lautet, der Beitrag des Vize-Präsidenten sei veröffentlicht worden, ohne dass die Zahlen der Regierung einem Faktencheck unterzogen wurden. Die Aussage von Pence „Es gibt keine zweite Coronavirus-Welle“ bedürfe einer Korrektur.

Laut den Unterzeichnern würden Leser nicht verstehen, dass es eine Mauer zwischen den Meinungsseiten und der Nachrichten-Abteilung gibt.

swi

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