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E-Sports

In-Game-Werbeplattform Anzu startet immersive Kampagne

Anzi will im beliebten Rennspiel Trackmania Werbeflächen verkaufen Foto: Anzu

Am 27. Juni startete die In-Game-Werbeplattform Anzu gemeinsam mit Vodafone eine In-Game Werbekampagne auf dem deutschen Markt. Das bietet Werbetreibenden neue Chancen im E-Sports-Bereich

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Die Kampagne, die Teil der allerersten weltweiten Multiplayer-Streaming-Session ist, fand unter anderem in dem im E-Sport beliebten Renntitel Trackmania statt. Sie startete im Rahmen der von Gamevention präsentierten DIGI1 2020, der weltweit zweitgrößten Messe für E-Sports und Videospiele.

Das Interessante: Mithilfe der Technologie von Anzu können programmatische Anzeigen nahtlos in das Gameplay von Trackmania eingefügt werden. Die Live-Stream-Veranstaltung sollte als interaktive Demonstration von immersiver In-Game-Werbung dienen; einem Kanal, der bei Marken in rasantem Tempo immer beliebter wird.

Der neuartige Ansatz für Werbung in Videospielen bietet für Werbetreibende interessante Möglichkeiten bei E-Sports. So sorgen Banner- und Videoanzeigen, die direkt auf In-Game-Objekten wie Werbetafeln an der Rennstrecke platziert werden, für ein gut sichtbares und wirkungsvolles Werbeumfeld für Vodafone. Im Gegensatz zu früheren Formen der In-Game-Werbung, die aufdringlicher waren und denen es an Metriken fehlte, bewahrten die Anzeigen von Anzu „das Nutzererlebnis und sorgen gleichzeitig für eine messbare und effektive Werbeumgebung für Marken“, so das Unternehmen.

In-Game-Werbung soll einfacher buchbar werden

„Die aktiven Spieler als Publikum sind für ein Telekommunikationsunternehmen wie Vodafone von großer Bedeutung und bieten ein großes Potenzial“, erklärt Franziska Brückner, Senior Digital Media Manager bei Vodafone Deutschland. „Dank der technischen Lösung von Anzu sind wir erstmals in der Lage, programmatische Werbung direkt im PC-Spiel einzublenden. Wir erreichen so eine hohe Sichtbarkeit und höhere Nutzerakzeptanz, unterbrechen aber nicht das Spielgeschehen.“

Damit eröffne sich uns ein ganz neuer Medienkanal, der in kommenden Strategien und Kampagnen bei Vodafone an Bedeutung gewinnen werde. „Da wir außerdem in der Lage sind, In-Game-Werbung programmatisch zu buchen, können wir viel leichter und häufiger auf diesen Kanal zugreifen, was ihn für uns noch attraktiver macht. Es ist eine einfache Verfahrensfrage, die aber in der Vergangenheit eine große Hürde darstellte“, sagt Brückner.

Das israelische Start-up Anzu bietet eine Supply-Side-Plattform für Advertiser und Games-Publisher, die den programmatischen Einkauf von Werbeflächen innerhalb von Spielen realisiert. Nach eigenen Angaben sei Anzu die „weltweit führende In-Game-Werbeplattform“. Im letzten Jahr konnte das Unternehmen in einer Series A-Finanzierungsrunde insgesamt 6,5 Millionen US-Dollar für den weiteren Ausbau seines Geschäfts einsammeln. Die Kapitalgeber bestanden in erster Linie aus Bitkraft Esports Ventures, gefolgt von WPP und Axel Springer Digital Ventures.

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