Anzeige

Studie zu Marketing-Budgets 2020

Unternehmen planen Kürzungen von bis zu 80 Prozent

Foto: Brandmaker

Die jüngsten Entwicklungen in der Corona-Krise zwingen Unternehmen, ihre für 2020 geplanten Strategien, Budgets und Kampagnen zu überdenken

Anzeige

Das Ausmaß der Kürzungen in der Corona-Krise fällt unterschiedlich hoch aus: Etwa ein Drittel der Befragten müssen ihr Marketingbudget um 60 bis 80 Prozent eindämpfen, ein Drittel um 20 Prozent und ein Drittel kommt ohne Budgetkürzung durch. Zu diesem Ergebnis kommt eine Blitzumfrage von Brandmaker, einem Anbieter von Marketing Resource Management (MRM)-Lösungen, unter Marketingverantwortlichen globaler Unternehmen unterschiedlicher Branchen aus den USA und Europa.

Ziel der Befragung war es laut Brandmaker auch, die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Teams, Agilität und Kampagnen zu untersuchen sowie den Einfluss auf langfristige Strategien zu erkennen. Die Umfrage zeigt demnach, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen Agilität und der krisenbedingten Anpassung von Marketingbudgets gibt.

Budgetverschiebungen von Branding zu Leadgenerierung

„Unsere Umfrage zeigt deutlich, dass Organisationen mit agilen MarTech-Systemen besser abschneiden als Organisationen ohne. Die Notwendigkeit für Marketingorganisationen, schnell, effektiv und flexibel zu sein sowie agile Prozesse im Team einzusetzen, wird angesichts der zu erwartenden Budgetverschiebung und des steigenden Bedarfs an lokalisierten Kommunikationsinhalten noch wichtiger werden“, so Mirko Holzer, CEO von Brandmaker.

Die deutliche Mehrheit der Befragungsteilnehmer (80 Prozent) geht davon aus, dass im Jahr 2021 Budgets von Brandingkampagnen zu Leadgenerierung und abverkaufsfokussierten Maßnahmen verlagert werden. Damit verbunden sehen die Marketingverantwortlichen auch eine wachsende Notwendigkeit, neue und aktualisierte lokalisierte Inhalte zu erstellen und verfügbar zu machen. Zudem rechnen zwei Drittel der Befragten mit einer künftig umfangreicheren internen Erstellung und Verwaltung von Content anstatt über Agenturen.

Trotz der Kürzungen und des Wandels glauben 80 Prozent der Befragungsteilnehmer, dass ihre globale Marketingorganisation produktiver sein und besser zusammenarbeiten wird, weil die Corona-Pandemie ihre Arbeitsweise verändert habe.

igo

Anzeige