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Fünf neue Gesichter

Deutsche Welle erweitert Chefredaktion

Manuela Kasper-Claridge Foto: DW

Die neue Chefredakteurin der Deutschen Welle, Manuela Kasper-Claridge, hat gleich fünf neue Mitglieder in die Chefredaktion berufen. Digitalisierung und Diversität sind zwei zentrale Begriffe der Neustrukturierung

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Gleich eine Handvoll neue Mitglieder hat Kasper-Claridge entsprechend im Mai in die Chefredaktion geholt. Die Chefredakteurin der Deutschen Welle (DW) setzt künftig auf die Stärken folgender Kollegen:

  • Erkan Arikan: Seit November 2018 arbeitet er als Leiter der Türkisch-Redaktionen bei der DW. In dieser Zeit war er unter anderem am Aufbau des YouTube-Formats +90 und dem Nachrichtenangebot DW Haber beteiligt. Innerhalb der Chefredaktion soll er sich künftig um das Themenfeld Transparenz kümmern.
  • Sandra Petersmann: Die erfahrene Korrespondentin leitet heute das Team Recherche & Investigation bei der DW. Als Reporterin war sie unter anderem in Afrika und Asien unterwegs.
  • Chiponda Chimbelu: Der in Sambia aufgewachsene Journalist kam 2009 als Praktikant zur DW und arbeitet mittlerweile vor allem für die Wirtschaftsredaktion. Er berichtet über die Auswirkungen der europäischen und chinesischen Außenpolitik auf afrikanische Länder sowie über Vielfalt und Integration in Deutschland.
  • Kristin Zeier: Sie arbeitet seit fast zwei Jahrzehnten für den Rundfunk. Zeier leitet das Channel Management Team und zeichnet für die deutsche und englische Nachrichten-Homepage verantwortlich.
  • Jaafar Abdul Karim: Seit Juli 2019 moderiert er die Talk-Show JaafarTalk. Abdul Karim ist preisgekrönter Journalist und schreibt unter anderem als Kolumnist für Zeit Online. Er soll als Mitglied der Chefredaktion seine Erfahrung mit Sozialen und Online-Medien einbringen und Impulse für digitale Formate setzen.

Manuela Kasper-Claridge ist seit Mai Chefredakteurin und damit Nachfolgerin von Ines Pohl (MEEDIA berichtete). Mit der Erweiterung der Chefredaktion will sie neue Akzente setzen, heißt es in einer entsprechenden Mitteilung. „Es geht mir um den klaren Fokus auf Digitalisierung. Ich will, dass wir unsere Zielgruppen fest im Blick haben. Und es geht um Diversität“, sagt sie. „Die neuen Mitglieder der Chefredaktion haben jeweils einen anderen kulturellen Hintergrund und sind Experten auf ihrem journalistischen Gebiet. Sie werden mich beraten und wichtigen inhaltlichen Input liefern.“

Zur Strategie sagte sie: „Die große kulturelle Vielfalt und die sehr unterschiedlichen Erfahrungen machen die Stärke unserer Berichterstattung aus. Darauf bauen wir.“ Die Chefin kündigt auch an, weitere Formate für die digitalen Plattformen entwickeln zu wollen. „Unser Ziel ist nachhaltiges Reichweitenwachstum.“

tb

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