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Neue Podcasts

Regionalzeitungs-Vermarkter OMS steigt in den Podcast-Markt ein

Foto: Imago

Der Vermarkter OMS ist seit Mai im Audio-Geschäft aktiv: Künftig bietet das Unternehmen Services für Podcasts an. Ziel ist es laut Ankündigung, sich als Solution-Provider von der Produktion bis zur Monetarisierung zu etablieren.

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„Wir positionieren uns als Solution-Provider, der Zeitungs- und Zeitschriftenverlage auf ihrem Weg in das junge Geschäftsfeld technisch, inhaltlich und vermarktungsseitig unterstützt“, sagt Wolfgang Schmitz-Vianden, Geschäftsführer der OMS. Um die offenen Fragen bei der Etablierung eines Podcasts zu beantworten, wird die OMS mit dem Partner Sonarbird – der auch die technische Plattform liefert – ein „Rundum-Sorglos-Paket“ zusammenstellen, heißt es in der Ankündigung. Dazu zählen Bereiche wie Produktion, Distribution, Inhalte, Analytics und Monetarisierung.

Der Geschäftsbereich um Podcasts ist ein stark wachsender Bereich, auch Medienhäuser bringen mehr und mehr Audio-Angebote auf den Markt. Dazu zählen täglich erscheinende Formate wie Nachrichten-Updates. Schmitz-Vianden sagt dazu: „Ein täglicher Podcast ist wichtig, um Hörerfrequenz, Reichweite und Loyalität aufzubauen. Zudem schafft er ein homogenes Inhaltsumfeld, das sich dann auch national vermarkten lässt.“

Wie lässt sich mit Podcasts Geld verdienen?

Schmitz-Vianden sieht aus der Vergangenheit ein Problem: „Verlage haben in der Vergangenheit mit ihren Inhalten andere Player stark gemacht und kämpfen nun um die Monetarisierung dieses Contents.“ Einheitliche und branchenweit vergleichbare Nutzungsdaten für Podcasts gibt es derzeit nicht. OMS will dort mit Erkenntnissen aus eigenen First-Party-Daten punkten. „Zum anderen sind wir aktiv in den Gremien, die sich derzeit mit einer abgestimmten Podcast-Währung beschäftigen.“

Der Vermarkter kümmert sich seit zwei Jahrzehnten um lokale und regionale Zeitungsverlage und war bislang auf die nationale Vermarktung von Digitalangeboten fokussiert. Gesellschafter der OMS sind 33 deutsche Zeitungsverlage und Verlagsgrupppen, darunter die Aschendorff Medien GmbH & Co. KG, RP Digital GmbH und Westdeutsche Zeitung GmbH & Co. KG.

tb

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