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Max-Award wird digital verliehen

Das bereits international bei Kreativ-Awards ausgezeichnete "Tampon Buch" von Scholz & Friends für die Female Company hat große Chancen, einen Max-Award 2020 zu gewinnen (Foto: The Female Company)

Die Corona-Krise hat die Kreativ-Awards in diesem Jahr voll im Griff. Die meisten Kreativpreise wurden verschoben oder abgesagt. Nicht so der Max-Award. Er wird digital verliehen.

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Der Nachfolger des Deutschen Dialogmarketing Preises (DDP) des Deutschen Dialogmarketing Verbands (DDV) findet fast normal statt – bis auf die Verleihung. Traditionell fand die – wie der DDP – im Rahmen einer festlichen Gala statt. Im vergangenen Jahr gab es die erste Änderung: Anstatt der Gala wurde der Preis der Dialogmarketingbranche im Rahmen der Online Marketing Rockstars (OMR) auf dem extra dafür ins Leben gerufenen Dialog Stage verliehen und erhielt dadurch so viel Aufmerksamkeit wie nie.

Studio statt Bühne

In diesem Jahr ist nun – Corona geschuldet – wieder ein neues Format gefragt: Die Preisverleihung des Max-Award wird zum ersten Mal digital durchgeführt und am 12. Mai um 17 Uhr auf Youtube, Facebook und der MAX-Award-Webseite zeitgleich ausgestrahlt. Durch die 30 Minuten dauernde Verleihung – und das ist dann wieder wie immer – führen Moderator Alexander Mazza gemeinsam mit Jurypräsident Michael Koch und DDV-Präsident Patrick Tapp. Geehrt werden neben den Gold-, Silber- und Bronze-Gewinnern auch die Kampagne „Best in Show Arbeit“ und die „Agentur des Jahres“. Außerdem werden der Max-Junior-Award und der Microsoft-Sonderpreis „KI im Kundendialog“ vergeben.

Über die Entscheidung, die Max-Preisverleihung digital stattfinden zu lassen, sagt DDV-Präsident Patrick Tapp: „Eine Verschiebung der Preisverleihung in den Herbst oder sogar Winter war für uns keine Option. In der aktuellen Situation sehen wir in einem digitalen Format für die Preisverleihung eine echte Chance: Denn es ermöglicht uns, exzellentes Dialogmarketing und die Kreativität der Agenturen einem deutlich breiteren Publikum vorzustellen als sonst.“ Dieselbe Begründung hatte Tapp übrigens schon im vergangenen Jahr angeführt, als er die Verleihung des Awards im Rahmen der OMR bekannt gab.

Höhere Beteiligung am Online-Voting

Wobei er damit anscheinend Recht hatte: Der Max-Award zeichnet sich dadurch aus, dass aus den eingereichten Arbeiten durch eine Fachjury eine Shortlist ermittelt wird. Diese Shortlist wird danach für ein Onlinevoting ins Netz gestellt. Die Entscheidung, welche Arbeiten am Ende Gold, Silber oder Bronze gewinnen, trifft also das Publikum. Als das Procedere 2017 eingeführt wurde, gaben rund 4.100 Menschen ihr Voting ab. 2018 gab es einen Einbruch um rund 1.000 Stimmen. 2019 – also im Rahmen der OMR – war die Beteiligung mit knapp 5.000 Votings dann wieder deutlich angezogen. In diesem Jahr verbuchte der Max-Award dann mit gut 5.100 Votings einen weiteren Anstieg. Insofern scheint sich die Verlegung des Awards auf die OMR gelohnt zu haben. Man kann gespannt sein, wie das Publikum auf die digitale Ausgabe des Awards reagiert.

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