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„A-Loch-Gate“: der deftige Twitter-Beef zwischen Kai Diekmann und Mario Sixtus

Twitterbeef Diekmann vs Sixtus

Corona-Langeweile? Diekmann und Sixtus wissen sich zu helfen? Foto: Imago

Ex-Bild-Chef Kai Diekmann liefert sich mit dem Journalisten Mario Sixtus einen deftigen Schlagabtausch auf Twitter – inzwischen gibt es einen eigenen Hashtag und natürlich ist der Anwalt eingeschaltet.

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Corona zwingt aktuell ja viele Menschen dazu, ihr Verhalten zu ändern. Jahrelang eingeübte Routinen fallen auf einmal weg, der Weg ins Büro, der Morgenkaffee in der Flurküche und der Klatsch mit den Kollegen. Gut, dass es auch in diesen Zeiten noch Konstanten gibt, an denen man sich festhalten kann. Wie etwa an dem ewigen Krieg zwischen Bild und Mario Sixtus, jetzt stellvertretend ausgetragen zwischen Ex-Bild-Chef Kai Diekmann und Sixtus persönlich. Aktuell kann man den Krieg der Sterne, den Kampf zwischen Gut und Böse auf Twitter verfolgen. Wer mitmischen möchte, kann sich auf Twitter #Sixtus oder #Diekmann anschließen.

Diekmann vs Sixtus – eine Twitter-Dramödie

Was ist passiert? Es ist schwierig einen Anfang zu finden. Fakt ist, das deutscheste Schimpfwort ist im Spiel, Diekmann möchte den Hashtag #Arschlochgate zum Trenden bringen und Mario Sixtus hat den Anwalt eingeschaltet. Das berührt Kai Diekmann nicht, er postet das Schreiben sogar auf Twitter, und vergisst vor lauter Schwärzungseifer, seine eigene Adresse unkenntlich zu machen. Aber von ganz vorn: Sixtus hat am 29. März einen Tweet abgesetzt. Der Protipp, Leute mit null Followern direkt zu blocken, erregte die Aufmerksamkeit von Kai Diekmann.

Der antwortete mit einem ganz eigenen Protipp, in dem das eingangs erwähnte Schimpfwort fiel.

Und da war sie, die Grundlage für einen klassischen Twitterbeef. Diekmann hat eine  Diskussion angestoßen, die ihm inzwischen 1.000 Likes beschert hat. Unter dem Tweet findet sich je nach #TeamDiekmann oder #TeamSixtus viel Zustimmung oder die bekannte Bild-Ablehnung.

Diekmann, der hauptberuflich mit der Agentur Storymachine zugange ist, hat offenbar Zeit und wendet sich noch einmal direkt an die Fans von Mario Sixtus:

Sixtus wählt die Methode der Ignoranz:

Inzwischen haben viele Twitter-User das Popcorn herausgeholt. Und sie sollten nicht enttäuscht werden.

Kurz darauf setzt Diekmann einen Tweet ab, der nur mit “ohne Worte“ überschrieben ist und Sixtus vertaggt. Darunter sind Dokumente hochgeladen. Eine anwaltliche Unterlassungsforderung von Sixtus an Diekmann.

Sixtus freut sich über die Eingangsbestätigung:

Doch damit ist der Beef noch nicht beendet. Kai Diekmann geht in den Recherche-Modus. Was er findet? Ziemlich viele Bekundungen von Mario Sixtus, in denen auch der das allseits bekante Schimpfwort verwendet.

Und er findet noch mehr Beispiele:

Andere helfen beim Suchen: 

Sogar Jörg Kachelmann schaltet sich in den Twitterbeef ein, mit einer dramatischen Wende:

Ist damit en passent beim #Arschlochgate ein historischer Streit beigelegt? Die Antwort fällt kurz aus:

Und da kommt das – ein Schuldeingeständnis?

Diekmann hat sich seine erste Äußerung noch einmal durch den Kopf gehen lassen, um sie dann doch nicht zu ändern:

Und: Das Geld für den Anwalt wird vom Taschengeld abgezogen:

Wenn Sie jetzt glauben, das Ganze sei beendet, dann kommt auch schon ein neuer Tweet. #TeamSixtus erhält Unterstützung von Marie von den Benken und Diekmann einen weiteren Brief von einem weiteren Anwalt.. .

Oder ist doch alles anders? Statt von einem „Unterlassungsbegehren“ ist hier von einem „Fortsetzungsbegehren“ zu lesen, unter „Unser Zeichen“ steht „SixStuss“. Die Stoßrichtung ist also klar. Hier twittert #TeamDiekmann.

Mario Sixtus scheint die Zeit in der Corotäne auch zu nutzen, um alte Tweets zu löschen.

Solange dieser Tag noch nicht zu Ende gegangen ist, kann man sich nicht ganz sicher  sein, ob sich nicht doch um einen dieser ominösen, gut geplanten Aprilscherze vom Kaliber eines Richard Branson handelt. Sonst bleibt einem nur das zu sagen:

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