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Entscheiderumfrage: Newsletter und LinkedIn als wichtiger Informationskanal, Xing und Podcast eher Nebensache

Foto: imago images / imagebroker

Newsletter werden als Informationskanal werden immer wichtiger und haben mittlerweile sogar Fachmagazine überholt. Dies ergab eine Umfrage der PR-Agentur Frau Wenk unter Entscheidern der Digitalwirtschaft.

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Die Umfrage unter 55 Entscheidern der digitalen Wirtschaft gibt Einblicke in das Mediennutzungsverhalten: Newsletter nehmen als Informationskanal den Spitzenplatz ein. 53 Prozent der Befragten gaben im Zeitraum zwischen Januar und Februar diese Quelle als wichtigste an. Damit gewinnt der Kanal um 18 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. Es folgen Fach- und Branchenmagazine (45 Prozent), LinkedIn (40 Prozent) sowie Events und Vorträge (33 Prozent). Persönliche Gespräche und Empfehlungen sind für 29 Prozent relevant. Podcasts werden dagegen nur von 19 Prozent, also knapp jedem 5. Umfrageteilnehmer, zur Information genutzt. Xing spielt lediglich bei 5 Prozent eine Rolle.

Für die Entscheidung im Geschäftsalltag wiederum zeigt sich, dass Empfehlungen, die Entscheider im unmittelbaren Austausch mit anderen erhalten, den größten Einfluss haben. Andere Quellen sind laut Umfrage meist irrelevant. In Zeiten von Corona ist das persönliche Gespräch allerdings ein Hindernis. „Video-Calls oder virtuelle Messestände können persönliche Kontakte kurzfristig ersetzen. Zudem sind viel mehr Kunden jetzt online und offen für Informationen und Hintergründe, etwa über LinkedIn. Diese Chance sollten Unternehmen nutzen“, sagt Andrea Buzzi, CEO und Inhaberin der Agentur Frau Wenk.

Zeit ein relevanter Faktor bei der Informationsbeschaffung

Wie zu erwarten war: Zeit ist für C-Level-Manager ein wichtiges Gut. In der Befragung zeigt sich, dass sich die Mehrheit zwischendurch informiert (55 Prozent). Also dann, wenn sie Zeit finden. Immerhin 28 Prozent haben feste Slots, beispielsweise morgens und abends. 12 Prozent informieren sich gezielt am Wochenende oder einmal in der Woche. Persönliche Gespräche sind auch hier bedeutend: Wann immer es zeitlich möglich ist, holen sich 33 Prozent der Teilnehmer die wichtigen Branchen-Informationen im Austausch mit ihren Kontakten.

Auf die Frage, wie gut sie sich über aktuelle Entwicklungen informiert fühlen, gaben 36 Prozent an: Sie fühlen sich gut informiert. Allerdings geben 27 Prozent zu, dass sie besser informiert sein könnten. Weitere 27 Prozent bemängeln, dass sie zu wenig Zeit haben, um bei Themen in die Tiefe zu gehen und 9 Prozent verspüren gar Probleme mit der täglichen Informationsfülle.

tb

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