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Freischaffende in der Corona-Krise: Diese Soforthilfen können Sie in Ihrem Bundesland beantragen

Soforthilfen für Soloselbstständige

Gerade Soloselbstständige und Freiberufler sind von der Wirtschaftskrise durch die Corona-Pandemie betroffen. Die Soforthilfemaßnahmen der Länder sollen helfen. Foto: Imago

Freischaffende wie Journalisten, Grafiker und Fotografen trifft die Corona-Krise wirtschaftlich besonders hart. Neben dem Bund haben die Länder bereits erste Soforthilfen aufgelegt. So können Sie sich bewerben.

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Stand 2.4.2020 – 12.00 Uhr – Der Artikel wird laufend aktualisiert

Was anfänglich nicht jedem klar war, ist jetzt sehr deutlich: Die Coronakrise ist eine Wirtschaftskrise. Und die treibt vor allem viele Freischaffende in Existenznot. Wegbrechende Aufträge sind nicht gedeckt, neue werden nicht vergeben, Einnahmen fallen teilweise komplett aus. Dieser prekären Lage möchte die Bundesregierung jetzt mit Soforthilfen entgegenwirken. Die beinahe fünf Millionen sogenannten Soloselbstständigen und Klein- und mittelständische Unternehmer (KMU) haben jetzt Zugriff auf einen speziellen Rettungsfonds der Bundesregierung in Höhe von 40 Milliarden Euro. Zehn Milliarden Euro sollen als Zuschüsse vergeben werden, die restliche Summe als Darlehen. Das Hilfspaket wurde bereits beschlossen. Unternehmen mit bis zu fünf Mitarbeitern erhalten aktuell Zuschüsse von 9.000 bis 10.000 Euro. Firmen mit bis zu zehn Beschäftigten können mit 15.000 Euro rechnen, jeweils für eine Dauer von maximal drei Monaten.

Soforthilfen für Solounternehmer vom Bund 

Die Maßnahmen der Länder lesen Sie weiter unten. Hier sind alle aktuellen Hilfen des Bundes aufgeführt.

Steuerstundungen

Eine erste Erleichterung ist die Steuerstundung. Die Maßnahme, die die Einkommensteuer, die Körperschaftsteuer und die Umsatzsteuer betrifft, hat das Bundesfinanzministerium zusammen mit den Landesfinanzministerien beschlossen. Säumniszuschläge werden nicht erhoben. Bitte setzen Sie sich dazu mit Ihrem zuständigen Finanzamt in Verbindung. Im Fall der Gewerbesteuer muss man mit seiner jeweiligen Gemeinde in Kontakt treten.

Ausgleichszahlungen für Freiberufler in Quarantäne:

Wer sich aufgrund einer Corona-Erkrankung oder eines Verdachts in Quarantäne befindet und seiner Arbeit nicht nachgehen kann, der hat die Möglichkeit über § 56 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz finanzielle Entschädigungen zu beantragen. Das gilt ebenso für Selbstständige und Freiberufler. Grundlage für die Entschädigung ist das Jahreseinkommen des letzten Jahres.

Ausgleichszahlungen für Eltern von Kindern bis 12 Jahren

Auch die Kita- und Schulschließungen stellen Eltern vor große Herausforderungen. Wer aufgrund der staatlichen Anordnung zuhause bleiben muss, hat nun ein Anrecht auf Entschädigung. In Anlehnung an das Kurzarbeitergeld zahlt der Staat 67 Prozent des Nettoeinkommens für maximal sechs Wochen. Die Summe ist bei 2016 Euro pro Monat gedeckelt. Wichtig ist: Den Anspruch dürfen nur Eltern geltend machen, die wirklich keine andere Betreuung ermöglichen können, das trifft vor allem Alleinerziehende. Die Maßnahme lässt sich nicht mit anderen Maßnahmen wie dem Kurzarbeitergeld kombinieren. Außerdem kündigt das Familienministerium an, den Notfall-Kinderzuschlag von 185 Euro an mehr Familien unbürokratisch auszuzahlen. Statt das Einkommen der letzten sechs Monate wird nur noch das des letzten Monats für den Anspruch zugrundegelegt. Wem kurzfristig Einkommen oder Einnahmen wegbrechen, der kann so schnell Unterstützung für seine Kinder erhalten. Der Antrag kann beim Arbeitsamt schnell digital gestellt werden. Die Regelung gilt vorerst vom 1. April bis zum 30. September.

Medienbeschäftige als kritische Infrastruktur

Ob Journalisten in den Bereich der systemrelevanten Berufe fallen, wird in jedem Land anders ausgelegt. Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien Monika Grütters setzt sich innerhalb der Bundesregierung und gegenüber den Ländern mit „dafür ein, Medienunternehmen einschließlich ihres Vertriebs als anerkannte kritische Infrastrukturen von zwingenden Betriebsschließungen auszunehmen. Die für den journalistischen Betrieb notwendigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen außerdem zum unabkömmlichen Personal der kritischen Infrastrukturen gezählt werden, um ihnen zum Beispiel Notbetreuung für ihre Kinder zu ermöglichen.“

Generelle private Maßnahmen, die jeder in wirtschaftlicher Not wegen Corona ergreifen sollte

Bevor es zu Mahnungen oder Zwangsvollstreckungen wegen offener Forderungen kommt, gehen Sie mit Ihren Zahlungsempfängern ins offene Gespräch. Kontaktieren Sie also Vermieter, Stromanbieter, Handy- und Internetanbieter, Krankenkasse, Geschäftspartner und informieren Sie über Ihre wirtschaftliche Situation. Stundungen sind auch hier möglich. Einzelne Banken bieten bereits proaktiv Stundungen für Ratenzahlungen in der Corona-Krise an. 

Mietrückstände und weitere Schulden ohne Konsequenzen 

Neben dem Rettungspaket sind ab dem 1. April geänderte Regelungen zum Mietrecht und zum Umgang mit Schulden in der Corona-Krise in Kraft getreten. Demnach können in dieser Krisenzeit Mietverträge und Darlehensverträge wegen ausbleibender Zahlungen nicht einfach gekündigt werden. Bei ausbleibenden Mietzahlungen etwa ist die fristlose Kündigung normalerweise nach zwei Monaten möglich. Wichtig: Die Zahlungspflicht besteht weiterhin, sie ist nur aufgeschoben. Die Regelung gilt aktuell vom 1. April bis zum 30. Juni 2020. Auf den Seiten des Bundesministeriums für Justiz und Verbraucherschutz finden sich alle weiteren Details:

Hartz IV ohne Vermögensprüfung

Um gegen erhöhte Existenzgefährdungen gerade bei Selbstständigen und Gewerbetreibenden vorzugehen, erleichtert der Bund die Antragstellung für Hartz IV. Die Vermögensprüfung entfällt, ebenso wird das Kostensenkungsverfahren bei Nichteinhaltung der kommunalen Mietobergrenzen für ein halbes Jahr ausgesetzt.

Hier finden Sie alle Soforthilfen der Bundesländer im Überblick mit Link auf die jeweilige Seite

Schneller als der Bund handeln bereits die Länder. Auf der föderaler Ebene wurden angesichts der Coronakrise bereits erste Maßnahmen für Freischaffende und KMUs beschlossen. Zwei wichtige Information:

Journalisten und Soforthilfen für Soloselbstständige

Nach aktuellem Stand gewähren nicht alle Bundesländer die Soforthilfen für freiberuflich tätige Journalisten. Zwischenzeitlich etwa sollten die Zuschüsse in NRW etwa nicht an diese Berufsgruppe ausgezahlt werden, inzwischen hat sich das wieder geändert. Freie Journalisten gehören in dem Bundesland wieder zu der Gruppe der Berechtigten, wie der DJV berichtet. Der Fall zeigt aber auch, dass man im Einzelfall unerwartete Überraschungen erleben kann.

Privatvermögen und Soforthilfen 

Außerdem unterscheiden sich die Voraussetzungen für die Soforthilfen nach Bundesländern. So schreibt etwa Bayern vor, dass vor der Inanspruchnahme der Soforthilfe liquides Privatvermögen aufgebraucht werden muss. Dazu gehören ausdrücklich nicht langfristige Alters­versorgung (Aktien, Immobilien, Lebensversicherungen, etc.) oder Mittel, die für den Lebensunterhalt benötigt werden. Bitte prüfen Sie die Bedingungen bei der Antragstellung.

Soforthilfen aus Baden-Württemberg

Allgemein: Insgesamt stehen 1,2 Milliarden Euro Rücklagen aus einem Härtefallfonds  und bis zu 5 Milliarden Euro aus Krediten zur Verfügung.

Was: Direkte Zuschüsse aus branchenoffenem Fonds

Wer: Selbstständige und mittelständische Unternehmen mit bis 50 Beschäftigten, gestaffelt

Höhe: Die Summe wird vorerst für insgesamt drei Monate ausgezahlt:

  • bis zu 9000 Euro für Soloselbstständige und bis zu 5 Angestellte
  • bis zu 15.000 Euro für bis zu 10 Angestellte 
  • bis zu 30.000 Euro für bis zu 50 Angestellte

Wann: Ab Mittwochabend dieser Woche können die Anträge online gestellt werden. Es ist mit erhöhtem Aufkommen und einer Überlastung der Webseite zu rechnen.

Kontakt und weitere Informationen: Hier geht es direkt zur Antragsseite(Ab Mittwochabend erreichbar).  Details zum Antrag finden sich auf den Seiten des Wirtschaftsministeriums wie auch auf den Seiten der L-Bank und der Bürgschaftsbank. 

Soforthilfen aus Bayern

Allgemein: Die Bayerische Staatsregierung hat ein Maßnahmenpaket in Höhe von bis zu 10 Milliarden Euro aufgelegt. Teil ist ein Soforthilfeprogramm, das sich an Betriebe und Freiberufler richtet, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und in Liquiditätsengpässe geraten sind.

Was: einmalige Zuschüsse

Wer: Gewerbliche Unternehmen und selbstständige Angehörigen der Freien Berufe (bis zu 250 Erwerbstätige)

Höhe: Eine Einmalzahlung in folgender Staffelung:

  • bis zu 5 Erwerbstätige 5.000 Euro,
  • bis zu 10 Erwerbstätige 7.500 Euro,
  • bis zu 50 Erwerbstätige 15.000 Euro,
  • bis zu 250 Erwerbstätige 30.000 Euro.

Wann: Ab sofort 

Kontakt und weitere Informationen: Der Förderantrag PDF (1,51 MB) ist als Download auf der Website des Bayerischen Wirtschaftsministeriums sowie auf den Websites der sieben Bezirksregierungen und der Stadt München abrufbar und online ausfüllbar. Alle Details dazu finden Sie auf den Seiten der Wirtschaftsministeriums.

Soforthilfen aus Berlin

Allgemein: Die Hauptstadt hat ein Maßnahmenpaket in Höhe von 600 Millionen Euro für Unternehmen, Freiberufler und Selbstständige ins Leben gerufen. Für Soloselbstständige und KMUs mit bis zu fünf Mitarbeitern sind dabei im laufenden Jahr 100 Millionen Euro eingeplant. Der Hilfsfonds kann noch auf bis 300 Millionen aufgestockt werden. Auch hier soll es ein verschlanktes Antragsverfahren geben.

Was: Direkter finanzieller Zuschuss

Wer: Kleinunternehmer und Soloselbstständige

Höhe: maximal 5.000 Euro. Wiederholte Beantragung für Einzelpersonen nach sechs Monaten und für Mehrpersonenbetriebe nach drei Monaten möglich.

Wann: Ab Freitag, 27.3.2020 – 12 Uhr. 

Kontakt und weitere Informationen:  Den Antrag erhalten Sie auf den Seiten der Investitionsbank Berlin. Wie der Spiegel vermeldet, ist der Etat der Corona-Hilfe in der Hauptstadt aufgrund der hohen Nachfrage bereits nahezu erschöpft. Weitere Antragsteller werden wohl mit weitaus geringeren Zuschüssen rechnen müssen.  

Soforthilfen aus Brandenburg

Allgemein: Maßnahmen für KMUs und Freiberufler werden aktuell vorbereitet. Vorerst werden 7,5 Millionen Euro bereitgestellt, eine Aufstockung des Rettungsschirms auf 500 Millionen Euro soll ab dem 1. April erfolgen.

Was: einmalige Zuschüsse

Wer: Kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler

Höhe: gestaffelt nach der Zahl der Erwerbstätigen und beträgt:

  • bis zu 2 Erwerbstätige  bis zu   5.000 EUR
  • bis zu 5 Erwerbstätige   bis zu 10.000 EUR
  • bis zu 15 Erwerbstätige   bis zu 15.000 EUR
  • bis zu 50 Erwerbstätige   bis zu 30.000 EUR
  • bis zu 100 Erwerbstätige   bis zu 60.000 EUR

Wann: Ab Mittwoch 9 Uhr über die Seiten der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB).

Kontakt und weitere Informationen: Hier geht es zur Seite der ILB mit allen Informationen. Hier findet sich ab Mittwoch auch der Antrag. Alle nötigen Details finden Sie noch einmal bei der ILBAußerdem ist die ILB für Soloselbstständige und Unternehmen telefonisch erreichbar über Tel: 0331 – 660 2211 oder per E-Mail: [email protected]

Soforthilfen aus Bremen

Allgemein: Die Bremer Aufbau-Bank (BAB) hat vorsorglich für Hilfsmaßnahmen im Kontext der Coronavirus-Krise zusätzliches Budget bereitgestellt (10 Mio. Euro). Die BAB hat dazu zusätzlich Personal in einer Task Force konzentriert. 

Was: Soforthilfe in Form von Direktzuschüssen

Wer: Kleinstunternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten und weniger als 2 Millionen Euro Jahresumsatz sowie Freiberufler in Bremen und Bremerhaven

Höhe: Einmalig bis zu 5.000 EUR, bei besonderem Bedarf bis 20.000 EUR

Wann: seit Montag, 23. März 2020

Kontakt und weitere Informationen: Anträge können in Bremen bei der Task Force der BAB  und in Bremerhaven bei der BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH gestellt werden.

Weitere Informationen über den Corona-Liveticker der Stadt Bremen

Telefonische Erreichbarkeit der Taskforce Bremen: Tel.0421/9600-333

Telefonische Erreichbarkeit der BIS: Tel.0471 94646-640

Soforthilfen aus Hamburg

Allgemein: Der Senat legt mit der Investition und Förderbank (IFB) ein Soforthilfeprogramm für kleine und mittlere Betriebe und Freiberufler (Hamburger Corona Soforthilfe, HCS) auf.

Was: Direkte Zuschüsse

Wer: Unternehmen und Soloselbstständige

Höhe: nach der Zahl der Beschäftigten gestaffelt

  • 2.500 € (Solo-Selbständige)
  • 5.000 € (weniger als 10 Mitarbeiter)
  • 10.000 € (10-50 Mitarbeiter)
  • 25.000 € (51-250 Mitarbeiter)

Wann: Im Laufe der Woche. Antrags-, Bewilligungs- und Auszahlungsverfahren startet nach dem Beschluss des Notfallfonds des Bundes.

Kontakt und weitere Informationen: Weitere Informationen über die Seiten der Firmenhilfe und über die Info-Seiten der Stadt Hamburg.Für KMU steht eine eigene Hotline (42841 1497) und Email-Adresse zur Verfügung ([email protected]).

Soforthilfen aus Hessen

Allgemein: Kurzfristig will Hessen zur Bekämpfung der Corona-Krise 7,5 Milliarden Euro zur Verfügung stellen. Der Landtag soll in dieser Woche seine Zustimmung zu einem Nachtragshaushalt in Höhe von einer Milliarde Euro geben.

Was: Einmaliger Zuschuss für drei Monate

Wer: gewerblichen Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten ,Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft, Sozialunternehmen, sowie Selbstständige, Soloselbstständige und Angehörige der Freien Berufe, einschließlich Künstler/innen

Höhe: 

  • Bis zu   5 Beschäftigte:  10.000 Euro für drei Monate,
  • Bis zu 10 Beschäftige:   20.000 Euro für drei Monate,
  • Bis zu 50 Beschäftigte:  30.000 Euro für drei Monate.

Wann: ab 30.3.2020

Kontakt und weitere Informationen: Das Antragsverfahren ist einstufig. Anträge auf Förderung können über eine Online-Antragsplattform an das Regierungspräsidium Kassel gerichtet werden. Telefonisch ist das Regierungspräsidium hier erreichbar: 0561 106 0.

Soforthilfen aus Mecklenburg Vorpommern

Allgemein: Das Land Mecklenburg-Vorpommern hat bereits am 13.3. ein 100 Millionen-Euro-Maßnahmenpaket für die lokale Wirtschaft verkündet.

Was: zinsfreie Darlehen

Wer: Freiberufler und KMU

Höhe: Bis zu 20.000 Euro zinsfrei. Die Laufzeit des Kredits beträgt 5 Jahren. Darlehen zwischen 20.001 EUR und 200.000 EUR sind im ersten Jahr zinsfrei, danach fallen Zinsen in Höhe von 3,69 % p.a. an. Das erste Jahr ist tilgungsfrei. Eine Restschuldbefreiung nach 36 Monaten wird möglich sein, falls die Existenz des Unternehmens gefährdet ist.

Wann: Antragsvormerkung ab sofort. Antragsformulare stehen voraussichtlich ab dem 1. April 2020 als Download zur Verfügung.

Kontakt und Informationen: Das Wirtschaftsministerium hat eine Unternehmens-Hotline (0385/588-5588) geschaltet. Weitere Informationen über Gesellschaft für Struktur und Arbeitsmarktentwicklung Schwerin

Soforthilfen aus Niedersachsen

Allgemein: Damit in Not geratenen Kleinstunternehmen geholfen werden kann, legt Niedersachsen ein sechsmonatiges Landesprogramm in Form einer Zuschussförderung in Höhe von voraussichtlich 100 Millionen Euro im Rahmen des Nachtragshaushaltes auf.

Was: Zuschuss, gestaffelt nach der Anzahl der Betriebsangehörigen

Wer: Freiberufler und Kleinunternehmen mit bis zu 49 Beschäftigten, auch Start-ups sind antragsberechtigt

Höhe: voraussichtlich einmalig 20.000 Euro

Wann: Eine Antragstellung ist ab Mittwoch dieser Woche möglich. Vormerkung bereits möglich

Kontakt und weitere Informationen: Unternehmen können sich bei Fragen an folgende E-Mail-Adresse wenden: [email protected]: oder via Hotline 0511 120 5757. Weitere Informationen bietet die NBank.

Soforthilfen aus Nordrhein-Westfalen

Allgemein: NRW spannt einen Rettungsschirm von rund 25 Milliarden. Damit stockt die Landesregierung das Sofortprogramm des Bundes auf und unterstützt zusätzlich Soloselbstständige und Unternehmen mit zehn bis 50 Beschäftigten. 

Was: Zuschüsse 

Wer: Soloselbstständige und Unternehmen mit zehn bis 50 Beschäftigten.

Höhe: bis zu 25.000 Euro

Wann: Keine Information  

Kontakt und weitere Informationen: Bitte verfolgen Sie den aktuellen Stand auf der Sonderseite des Wirtschaftsministeriums

Soforthilfen aus Rheinland-Pfalz

Allgemein: Die Landesregierung werde für die Bekämpfung der Corona-Pandemie und ihrer Folgen 3,3 Milliarden Euro in einer Kombination aus Bürgschaften, Barmitteln und Verpflichtungsermächtigungen bereitstellen und am Freitag in den Landtag einbringen.

Was: Sofortdarlehen

Wer: Soloselbstständige und KMU

Höhe:  Gestaffelt nach Zahl der Beschäftigten

  • 10.000 Euro bis zu 5 Beschäftigte
  • 10.000 Euro bis zu 10 Beschäftige
  • bis zu 30.000 Euro für bis zu 30 Beschäftigte

Wann: Die Anträge werden von der Hausbank entgegengenommen! Eine Antragstellung ist noch nicht möglich, wird aber zeitnah möglich sein.

Kontakt und weitere Informationen: Die Stabsstelle Unternehmenshilfe im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau ist eine zentrale Anlaufstelle für alle Branchen. Die Stabsstelle können Sie erreichen per E-Mail [email protected]  oder unter der zentralen Telefonnummer  06131 / 16-5110. Weitere Informationen für Kulturschaffende finden Sie hier

Soforthilfen aus dem Saarland:

Allgemein: Neben steuerlichen Hilfestellungen wird ein Soforthilfeprogramm in Höhe von 30 Millionen Euro aufgelegt. 

Was: Bedingt rückzahlbarer Zuschuss, gestaffelt.

Wer: Unternehmen und Freiberufler

Höhe: 3.000 bis 10.000 Euro. Rückzahlungen nur im Falle der fehlender Fördervoraussetzungen nötig.

Wann: Die Soforthilfe kann sofort beantragt werden.

Kontakt und weitere Informationen: Seit dem 24.3. sind alle Formulare auf corona.wirtschaft.saarland.de verfügbar. Darüber hinaus wurde ein Notrufportal für die saarländische Wirtschaft eingerichtet ( 0681/501-4433), E-Mail: [email protected]

Soforthilfen aus Sachsen

Allgemein: „Sachsen hilft sofort“: Mit diesem Soforthilfe-Darlehen werden Einzelunternehmer (Solo-Selbstständige), Kleinstunternehmer und Freiberufler unterstützt, die aufgrund der Auswirkungen des Corona-Virus mit unverschuldeten Umsatzrückgängen konfrontiert sind.

Was: zinsfreies Sofortdarlehen, das drei Jahre lang nicht zurück gezahlt werden muss

Wer: wirtschaftlich gesunde Solo-Selbstständige, Kleinstunternehmer und Freiberufler

Höhe: von 5.000 Euro bis  50.000 Euro für zunächst vier Monate. In begründeten Ausnahmefällen auf bis zu 100.000 Euro aufstockbar.

Wann: Die Antragsstellung kann seit Montag, 23. März 2020, bei der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank (SAB) erfolgen.

Kontakt und weitere Informationen: Anträge können über ein Onlineportal der Sächsischen Aufbaubank gestellt werden: www.sab.sachsen.de. Weitere Fragen werden über die Hotline 0351 4910-1100 sowie unter der E-Mail [email protected] beantwortet.

Soforthilfen aus Sachsen-Anhalt

Allgemein: Das Sofortprogramm für Solo-Selbstständige und kleine Unternehmen wird gegenwärtig im Wirtschaftsministerium erarbeitet und soll in dieser Woche gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten Rainer Haseloff und dem Finanzminister vorgestellt werden.

Kontakt und weitere Informationen: Eine Zentrale Anlaufstelle für betroffene Unternehmen ist telefonisch via 0391/567-4750 werktags zwischen 8.30 und 16 Uhr erreichbar. Weitere Informationen finden sich auf der Webseite des Wirtschaftsministeriums unter mw.sachsen-anhalt.de

Soforthilfen aus Schleswig-Holstein

Allgemein: In Ergänzung zu den angekündigten Hilfsprogrammen des Bundes hat das Land Schleswig-Holstein am 18. März ein 500 Millionen-Euro-Nothilfepaket auf den Weg gebracht. Für Soloselbstständige und Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) setzt das Land vorerst auf die Mittel des Bundes.

Kontakt und weitere Informationen: Ansprechpartner sind die „Förderlotsen“ Jürgen Wilkniß (Mail: [email protected]; Telefon: 0431 5938-133) und Matthias Voigt (Mail: [email protected]; Telefon 0431/9905-3330).

Weitere aktuelle Informationen finden sich unter: schleswig-holstein.de.

Soforthilfen aus Thüringen

Allgemein: Das Land startet das „Corona-Soforthilfeprogramm für die Thüringer Wirtschaft“

Was: einmaliger Zuschuss, gestaffelt

Wer: Gewerbliche Unternehmen bis zu 50 Beschäftigte einschließlich Einzelunternehmen sowie die wirtschaftsnahen freien Berufe und die Kreativwirtschaft

Höhe: Gestaffelt nach Beschäftigten

  • bis zu 5.000 Euro (bis 5 Beschäftigte)
  • Bis zu 10.000 Euro (6 bis 10 Beschäftigte)
  • Bis zu 20.000 (11 bis 25 Beschäftigte)
  • Bis zu 30.000 Euro (bis 50 Beschäftigte)

Wann: Anträge können ab Montag, 14 Uhr über die Seiten der Thüringer Aufbaubank gestellt werden

Kontakt und weitere Informationen: Alle Information finden sich auf den Seiten der aufbaubank.de und über die Hotline der TAB: 0800-534-5676

Weitere Maßnahmen für Freischaffende:

Sozialfonds der VG Wort

Die Verwertungsgesellschaft Wort bietet satzungsgemäß Hilfen für in Not geratene Wortautoren, Verleger oder ihre Hinterbliebenen. Sie unterstützt Personen, die bedürftig im Sinne des Steuerrechts sind. Antragsteller müssen Angaben zu Einkünften und Vermögenslage machen.

Kontakt und weitere Informationen: Für Antragsformulare und Beratung wenden Sie sich bitte an [email protected] oder verwenden Sie das Kontaktformular.

Beiträge zur Künstlersozialkasse:

Aufgrund wegfallender Einnahmen ändert sich auch das erwartete Einkommen. Versicherte der Künstlersozialkasse können das zurückmelden. Daraufhin werden auch die Beiträge heruntergesetzt. Ein Zhalungsaufschub ist auch möglich. Abgabepflichtige Unternehmen erhalten die Möglichkeit die Vorauszahlungen zu reduzieren. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Künstlersozialkasse

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