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Geschäftsjahr 2019: “NZZ” steigert Anzahl deutscher Abonnenten um 50 Prozent

“NZZ”-Gebäude an der Zürcher Falkenstraße.
"NZZ"-Gebäude an der Zürcher Falkenstraße. Foto: NZZ

Die "Neuen Zürcher Zeitung" ("NZZ") hat ihre Zahlen für das Geschäftsjahr 2019 veröffentlicht, das von einem Zuwachs bei den Abonnenten und anhaltendem Druck im Werbemarkt geprägt war. In Deutschland erfreut sich die Zeitung wachsender Beliebtheit.

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Mit rund 166.000 zahlenden Kunden per Ende 2019, verzeichneten die Schweizer eine Steigerung von rund sieben Prozent. Das operative Betriebsergebnis (Ebit) ging aufgrund des strukturellen Rückgangs im Werbemarkt Print, um 3,3 Mio. auf 17,5 Mio. Franken zurück, was nach aktueller Umrechnung knapp unter 16,6 Mio. Euro entspricht. Dank dem hohen Finanzergebnis wurde ein Gruppenergebnis von insgesamt 18,4 Mio. Franken (17,4 Mio. Euro) erwirtschaftet, das mit einem Rückgang von 0,4 Mio. Franken knapp unter Vorjahr liegt. Die Ebit-Marge erhöhte sich von 5,4 auf 7,6 Prozent.

“Das vergangene Jahr stand im Zeichen der konsequenten Umsetzung unserer Strategie: Wesentlich bleibt für uns die klare Fokussierung auf den Qualitätsjournalismus, um das gesetzte Wachstumsziel im Nutzermarkt erreichen zu können. Mit einer Steigerung der Abonnentenzahl um rund sieben Prozent per Ende 2019 sind wir diesbezüglich auf einem guten Weg. Es freut uns zudem, dass die Abonnentenzahl in Deutschland um rund 50 Prozent gesteigert werden konnte”, wird Felix Graf, CEO der NZZ-Mediengruppe, in der Mitteilung zitiert. Man sei insgesamt “gut auf Kurs”.

Die “NZZ” – im Schweizer Dialekt “Zürizytig” genannt – erfreut sich hierzulande wachsender Beliebtheit. Bereits in den vergangenen Jahren wurde das Redaktionsteam der “NZZ” in Berlin ausgebaut. Hinzu kommen Korrespondenten in Frankfurt und München. Weitere neue Stellen seien geplant, hieß es zuletzt, und auch das Produktportfolio für den deutschen Markt soll noch in diesem Jahr erweitert werden. Mit gutem Beispiel ging jüngst Chefredakteur Eric Gujer voran. Sein Deutschland-Newsletter, die Kolumne “Der andere Blick”, ist seit Anfang März kostenlos abrufbar. Darin kommentiert der Chef meist Themen, die in Deutschland aktuell diskutiert werden oder beschreibt seine Sicht auf die deutsche Gesellschaft, Wirtschaft und Politik (MEEDIA berichtete).

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bek 

 

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