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Apple überholt das MacBook Air und iPad Pro, aber nicht das iPhone SE

Einstiegsmodell zum günstigeren Preis: das beliebte MacBook Air © Apple

Frühlingsauffrischung bei Apple. Der wertvollste Techkonzern der Welt hat heute zwei neue Produkte vorgestellt – auch ohne Keynote: ein neues MacBook Air zu einem günstigeren Einstiegspreis und zwei neue Versionen seines Premium-Tablets iPad Pro, das nun mit 3D-Scanner daherkommt. Ein anderer erhoffter Produktlaunch fehlte: das handliche iPhone SE wurde nicht erneuert – möglicherweise wegen Produktionsschwierigkeiten in China im Zuge des Coronavirus.

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Es geht auch ohne große Bühne. Traditionell launcht Apple seine neuen Produkte medienwirksam in einer Keynote mit maximalem Medienbuhei. In Zeiten des Coronavirus geht es auch anders: Der iKonzern stellte heute Aktualisierungen zwei beliebter Produkte vor, die traditionell im Schatten des iPhones stehen – das iPad Pro und das MacBook Air.

Seit dem Launch 2008 erfreut sich das ultraflache MacBook unter Apple-Fans gerade als Einstiegslaptop großer Beliebtheit. Erst Ende 2018 hatte Apple dem MacBook Air endlich das lang erwartete Redesign spendiert – inklusive höher auflösendem Retina Display und Fingerabdrucksensor.

Neues MacBook Air ab 1200 für 256 GB Speicher

Knapp eineinhalb Jahre später bessert Apple nach: beim Preis, vor allem aber beim Speicher. Drehte Apple bei seinem günstigsten Macbook 2018 mit einer Verteuerung von gleich 250 Euro auf 1350 Dollar an der Preisschraube nach oben, geht es nun wieder nach unten. Das MacBook ist ab nächster Woche bereits für 1200 Euro zu haben – in den USA ging es gar unter die psychologisch wichtige Tauend-Dollarmarke (999 Dollar).

Das neue Apple Mac Book Air
Foto: Apple

Ein mindestens ebenso schlagkräftiges Argument für das erschwinglichste Einstiegslaptop: der Festplattenspeicher wurde von knapp bemessenen 128 GB in der kleinsten Version endlich auf 256 GB verdoppelt. Technisch wurde an der Tastatur nachgebessert: Das vielkritisierte „Butterfly Keyboard“ wurde gegen das sogenannte neue „Magic Keyboard“ ausgetauscht, das bereits im neuen 16 Zoll großen MacBook Pro verbaut wird.

iPad Pro nun mit LiDAR-Scanner

Ebenfalls aufgefrischt wurde das 2015 eingeführte Premium-Tablet iPad Pro, das genau wie das MacBook Air Ende 2018 sein letztes Update erhalten hatte. Das iPad Pro wird in der 11-Zoll-  und 12,9-Zoll-Version nunmehr mit A12Z Bionic-Chip ausgeliefert. Der soll das Premium-Tablet laut Apple „schneller und leistungsfähiger als die meisten PC Laptops mit Windows“ machen.

Das neue Apple iPad Pro
Foto: Apple

In anderen Worten: Apple positioniert sein teuerstes iPad, das bei 879 Euro (11 Zoll) bzw. 1099 Euro (12,9 Zoll) beginnt, immer mehr als Laptop-Alternative und bietet dafür auch erstmals Trackpad-Unterstützung an. Als weiteres Verkaufsargument kommt das neue iPad Pro mit 3D-LiDAR Scanner für Augmented Reality-Anwendungen daher.

Kein iPhone SE2 gelauncht

Wegen der Schließung aller Apple Stores außerhalb von China können interessierte Kunden die neuen Apple-Produkten nur online bestellen. Auf eine Aktualisierung des iPhone SE, das im Frühjahr erwartet worden war, müssen Kunden indes wohl noch länger warten.

Das 2016 gelaunchte Einstiegs-iPhone im Look des iPhone 5s sollte nach Branchengerüchten Ende März in generalüberholter Form auf den Markt kommen. Wegen der durch das Coronavirus gestoppten Produktion in China könnte sich der Launch nun aber weiter verzögern.

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