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Wegen Corona: NRW nimmt Journalisten in Liste systemrelevanter Berufe auf

Das Land NRW geht der Forderung des DJV nach Credit: DJV-NRW

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) in Nordrhein-Westfalen hat Journalisten als Personenkreis in einer kritischen Infrastruktur definiert. Damit ist für Medienschaffende in NRW Kinderbetreuung auch während der Corona-Pandemie gesichert.

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Mit der Aufnahme von Journalisten reagiert die Landesregierung auch auf die Forderungen des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV) an die Innenministerien der Länder und des Bundes, bei anstehenden Katastrophenplänen die besondere Bedeutung des Journalismus für die Information und Aufklärung der Bevölkerung zu beachten.

Das MAGS hatte ein Betretungsverbot von allen Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege sowie die Schließung der schulischen Gemeinschaftseinrichtungen erlassen. Lediglich ausgenommen sind davon die Kinder bestimmter Personengruppen, die beruflich in den kritischen Infrastrukturen tätig sind. Das Ministerium hat sich nun auf neue Leitlinien verständigt, die diesen Personenkreis genauer bestimmen, die auch Medienschaffende einschließt.

Weitere Forderungen stehen im Raum

„Damit ist für Kolleginnen und Kollegen, die derzeit am Limit arbeiten, um verlässlich und aktuell die Bevölkerung zu informieren, zumindest die Kinderbetreuung gesichert“, so der DJV-Landesvorsitzende Frank Stach. „Das ist ein wichtiger Schritt, es gibt aber noch viel zu tun.“ Denn neben der Forderung der Aufnahme in die Liste systemrelevanter Berufe hat der DJV weitere Forderungen gestellt, wie die Akzeptanz des Presseausweises verschiedener Journalistenverbände als auch die Forderung nach ungestörter Verrichtung journalistischen Arbeitens.

Den kompletten Forderungskatalog des DJV und zahlreiche Tipps für angestellte und freie Journalisten bietet der DJV-NRW auf seiner Website: djv-nrw.de/corona.

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