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„Kicker“ investiert in neue E-Sport-News-Plattform „Early Game“

"Kicker" beteiligt sich an eSport-News-Plattform "Early Game" Foto: Early Game

Mit „Early Game“ berichtet ab sofort eine neue E-Sport und Gaming-Plattform über die Profi-Szene und den Freizeit-Bereich rund um das Thema E-Sports. „Kicker“ und der Olympia-Verlag sehen in der Plattform offenkundig Potenzial und beteiligen sich mit 15 Prozent, inklusive Option auf eine Erhöhung der Anteile.

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Für das Nürnberger Unternehmen, das bereits einen eigenen „Kicker“ E-Sport-Channel betreibt, ist der digitale Sport kein Neuland. Werner Wittmann, Leiter Digitale Medien bei „Kicker“, erklärt die Investition laut einer Mitteilung so: „Wir haben sofort das große Potential von ‚Early Game‘ und seinem Anspruch, als Qualitätsmedium aufzutreten, erkannt. Die neue Plattform will mit neuen Formaten die professionelle Berichterstattung in die digitale Sportwelt bringen. Besonders hier sehen wir ein sehr gutes Match mit unseren Werten und unserer eigenen Philosophie.“

Neben dem stark auf E-Football ausgerichteten „Kicker“-Channel und der Beteiligung an Mate Crate, die sich im Veranstaltungs-, Team- und Spielerbereich engagieren, so Wittmann, „konnten wir mit dem breit aufgestellten E-Sport-Portal von ‚Early Game‘ die Lücke schließen“. Daher sei die Entscheidung leicht gefallen, das Startup im Sinne einer strategischen Beteiligung und gemeinsam mit dem hauseigenen Expertenteam zu unterstützen.

Altersverifizierungen bei Ego-Shootern

Im Fokus von „Early Game“ stehen zunächst die Games „League of Legends“, „CS: GO“, „FIFA“, „Fortnite“, „Overwatch“, „Dota2“ und „Apex Legends“, im Jahresverlauf soll das Portfolio weiter ausgebaut werden. Teil des Angebots soll auch die Aufklärung sein. Wie „Early Game“ erklärt, will man Inhalte und Formate mit dem Blick auf europäische Anti-Gewalt-Standards anbieten. Um das zu erreichen, wollen die Macher ihren Content „in möglichst gewaltfreier Sprache zur Verfügung stellen und Informationen für Eltern sowie Nutzer, die über das Suchtpotenzial aufklären, liefern“. Auch Altersverifizierungen, etwa bei Ego-Shootern, seien Teil der Präventionsarbeit.

Das Team von „Early Game“ hat sich zusammen mit „Kicker“ ambitionierte Ziele gesetzt, neben der DACH-Region soll schnellstmöglich auch die internationale Ausrichtung vorangetrieben werden. Im Sinne von Fans, Spielern und auch Eltern soll ein erfolgreiches Medium wachsen, das „die zeitgemäße Berichterstattung im Gaming-Bereich etabliert“. Was das konkret heißt, erklärt „Early Game“-Mitgründer Fabian Furch auf MEEDIA-Nachfrage: „Wir wollen Medieninhalte anbieten, welche unsere junge Zielgruppe direkt ansprechen. Der Content soll reich an eingebetteten Medien wie Twitter, Youtube und Statements sein. Dazu bieten wir einen umfassenden und aktuellen Branchen-Überblick: Ein neues Spiel in 60 Sekunden erklären oder Reviews direkt nach Launch anbieten – das sind einige unserer Ziele. Für unsere Community schauen wir gerne ‚hinter die Kulissen‘. Im Vergleich zu traditionellen Sportarten bietet der Esports die Möglichkeit den Stars der Szene wirklich nah zu kommen. Das wollen wir nutzen.“

bek 

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