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Zeit Verlagsgruppe steigert 2019 erneut Umsatz – und vermeldet höchste Aboauflage der Wochenzeitung

© imago

Die Zeit Verlagsgruppe mit ihrer Wochenzeitung „Die Zeit“ und dem Onlineauftritt „Zeit Online“ hat 2019 den Umsatz wie in den Vorjahren gesteigert. Der Gesamtumsatz wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 3,1 Prozent auf 227 Millionen Euro, wie das Medienunternehmen am Donnerstag in Hamburg mitteilte. Zum Gewinn wurden keine Angaben gemacht.

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Die Erlöse durch den Vertrieb der Wochenzeitung lagen insgesamt bei 88 Millionen Euro. Das entspricht den Angaben zufolge einem Zuwachs von 6 Prozent. Der Umsatz teilt sich so auf: Die Vertriebserlöse der gedruckten „Zeit“ erreichten 74 Millionen Euro, digital wurden 14 Millionen Euro erwirtschaftet.

Laut Verlagsgruppe wurde in der Geschichte der Wochenzeitung noch nie eine so hohe Abonnement-Auflage erreicht wie im vierten Quartal 2019 mit 352.937 Exemplaren. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum war das ein Plus um 1,4 Prozent. Unbezahlte Probeabos werden in der Aboauflage nicht mitgezählt, wie es hieß. Der Verlag beruft sich auf Zahlen der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW).

Laut Esser sorgen neue Ressorts „Streit“ und „Wissen“ für Aufschwung

Geschäftsführer Rainer Esser erklärte den Auflagenerfolg im vergangenen Jahr, speziell auch auf Einzelverkauf bezogen, so: „Die Einführung der neuen Ressorts ‚Streit‘ und ‚Wissen‘ im dritten Quartal 2019 haben einen Nerv getroffen und dazu geführt, dass viele Leserinnen und Leser am Kiosk zur ‚Zeit‘ gegriffen haben.“

Auch im Anzeigengeschäft der Verlagsgruppe gab es den Angaben zufolge 2019 einen Zuwachs. Während im Printbereich der „Zeit“ inklusive Magazine die Erlöse mit 47 Millionen Euro allerdings auf Vorjahresniveau blieben, stiegen die Werbeerlöse bei den Produkten „Zeit Online“, dem Jobportal academics und dem Online-Magazin „ze.tt“ um 10 Prozent auf knapp 20 Millionen Euro.

Die Verlagsgruppe mit mehr als 1000 Mitarbeitern an vier Standorten gehört seit 1996 zur Holtzbrinck Publishing Group. Seit Sommer 2009 halten die Group und die Dieter von Holtzbrinck Medien GmbH je 50 Prozent.

dpa

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